Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem
eine Hemmung der Ausscheidungsorgane durch die Anspannung der
Schließmuskulatur
Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem
eine Hemmung der Ausscheidungsorgane durch die Anspannung der
Schließmuskulatur (keine Darm- und Blasenentleerung). Subjektiv kann
sich dies als Harnverhalten äußern.
Das parasympathische Nervensystem bewirkt eine Aktivierung der Ausscheidungsorgane (Darm- und Blasenentleerung).
Subjektiv äußern sich Schock- oder Schreckreaktionen häufig als
Harndrang ("Reizblase"), tatsächlicher Harnverlust (Stressinkontinenz),
Stuhldrang, Durchfall und allgemeines Gefühl, gleich "in die Hose zu
machen".
Darm- und Blasenentleerungen bei Angst und Gefahr sind im Rahmen der
Evolution zu verstehen. Durch den Gewichtsverlust wird die Flucht
erleichtert.
Autor:
Dr.Hans Morschitzky
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