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Für denjenigen, der eine Psychotherapie beginnt, ist wohl die schwierigste Frage in den probatorischen Sitzungen, ob der(die) Therapeut(in) der (die) Richtige ist.
Für denjenigen, der eine Psychotherapie beginnt, ist wohl die schwierigste Frage in den probatorischen Sitzungen, ob der(die) Therapeut(in) der (die) Richtige ist. Fragebogen zur Therapeutenwahl | 1. | Ich fühle mich mit dem Therapeuten/der Therapeutin (T) im Einklang. | 0 1 2 3 4 | | 2. | T scheint mit mir übereinzustimmen. | 0 1 2 3 4 | | 3. | T ist eher locker und informell als steif und formal. | 0 1 2 3 4 | | 4. | T behandelt mich nicht, als wäre ich krank, irgendwie mangelhaft und kurz vorm Zusammenbruch. | 0 1 2 3 4 | | 5. | T ist eher beweglich und offen für neue Ideen als einseitig einem Standpunkt verhaftet. | 0 1 2 3 4 | | 6. | T hat Sinn für Humor und ein an genehmes Wesen. | 0 1 2 3 4 | | 7. | T ist bereit, mir zu sagen, wie er/ sie über mich denkt und was für ein Gefühl er/sie in bezug auf mich hat. | 0 1 2 3 4 | | 8. | T gesteht seine/ihre Grenzen ein und gibt nicht vor, Dinge zu wissen, die er/sie nicht weiß. | 0 1 2 3 4 | | 9. | T ist immer dazu bereit zuzugeben, daß er/sie im Unrecht war und entschuldigt sich für Fehler, die er/sie gemacht hat oder dafür, daß er/sie unbesonnen gehandelt hat anstatt solcherart Verhalten zu rechtfertigen. | 0 1 2 3 4 | | 10. | Eher beantwortet T direkte Fragen, als daß er/sie mich einfach zurück fragt, was ich denn da meine. | 0 1 2 3 4 | | 11. | T erzählt auch, entweder von sich aus oder als Antwort auf meine Fragen, etwas über sich selbst (aber nicht angeberisch, pausenlos und unnützes Zeug). | 0 1 2 3 4 | | 12. | T ermutigt mich in dem Gefühl daß ich genauso viel wert bin wie er/sie. | 0 1 2 3 4 | | 13. | T verhält sich eher so, als wäre er/ sie mein Berater/ meine Beraterin. | 0 1 2 3 4 | | 14. | Eher fördert T Meinungsunterschiede, als daß er/sie mir sagt, sei ein Widerstand in mir, wenn ich nicht mit ihm/Ihr übereinstimme. | 0 1 2 3 4 | | 15. | T ist daran interessiert (oder zumindest dazu bereit), mit Menschen in Kontakt zu kommen, die eine wesentliche Rolle in meine Leben spielen: meine nächsten Angehörigen, Freunde, Geliebte(n), Arbeitskollegen bzw. Kolleginnen oder irgendwelche anderen für mich wichtigen Menschen aus meiner Umgebung | 0 1 2 3 4 | | 16. | Was T sagt, erscheint mir sinnvoll. | 0 1 2 3 4 | | 17. | Die Vereinbarungen, die ich mit dem Therapeuten/der Therapeutin treffe, führen im allgemeinen dazu, daß ich mich hoffnungsvoller fühle und daß meine Selbstachtung wächst. | 0 1 2 3 4 | Wie das Ergebnis zu interpretieren ist Wir würden uns nicht wohl dabei fühlen, mit einem Therapeuten/einer Therapeutin zusammen zu arbeiten, den/die wir mit weniger als 5 Punkten bewertet hätten. Mit Sicherheit würden wir nachdrücklich dazu raten, nicht mit jemandem zusammenzuarbeiten, bei dem/der die Punktzahl unter 4 liegt. Zögern Sie nicht, unverbindlich mehrere Therapeuten/Therapeutinnen aufzusuchen, bevor Sie sich für einen/eine entscheiden. Und außerdem: Entscheidungen sind nicht unwiderruflich. Sie brauchen nicht das Gefühl zu haben, bei einem Therapeuten/einer Therapeutin bleiben zu müssen, nur weil Sie mit ihm/ihr begonnen haben oder schon Monate- oder Jahre lang bei ihm/ihr sind! Was auf dem Spiele steht, ist Ihr Zeit, Ihr Geld, Ihr Wohlergehen. Wenn Sie es schon mit mehreren Therapeuten/Therapeutinnen verschiedener Stile und unterschiedlicher Persönlichkeiten probiert haben, und keiner/keine scheint Ihnen befriedigt sein, dann ist es vielleicht besser, lieber mit dem/der von ihnen zusammenzuarbeiten, der/die die höchste Punktzahl erreicht hat als einer Idealvorstellung nachzujagen. Autor: Dr. med. Dr. Paed. Dietger Heitele
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