Forschung bei der Angst-Hilfe e.V. – Der Blick unter die Oberfläche lohnt!

Die Angst-Hilfe e.V. hat seit ihrer Gründung ein großes Interesse daran, einerseits die eigene Arbeit ihrer Projekte wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen und zu verbessern, und andererseits einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion im Bereich Angststörungen und Selbsthilfe zu leisten.
Unter anderem deshalb wird unsere Arbeit bereits seit 1989 statistisch erfasst und ausgewertet.
In zahlreichen Diplom-, Magister-, Master- und Bachelorarbeiten wurden und werden unsere Angstselbsthilfegruppen seit den 90er Jahren zu unterschiedlichsten Fragestellungen von Studierenden untersucht.

Ebenso erschienen etliche Fachartikel zum Thema Selbsthilfe bei Angststörungen, die auf MASH-Untersuchungen basierten, und seit 1995 bieten wir Wissenschaftlern und Experten im Bereich Angststörungen die Möglichkeit, zu ausgewählten Themen in unserer Angstzeitschrift zu publizieren.

Wir stellen unsere Arbeit auf Kongressen vor (zuletzt auf dem 28. Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung der DGVT 2014 in Berlin) und nehmen als Patientenvertreter an der Entwicklung von Leitlinien teil (zuletzt S3 LL Angststörungen und aktuell an der Leitlinie für Angststörungen im Kindes- und Jugendalter).

Mehrere Befragungen unserer Gruppenmitglieder wurden in den letzten 20 Jahren durchgeführt, um deren Motivation, Änderungswünsche und sowohl positive als auch negative Erfahrungen in unseren Angstselbsthilfegruppen in Erfahrung zu bringen. Die Ergebnisse dienen uns einerseits dazu unser Angebot kontinuierlich zu verbessern und andererseits möchten wir die Wirksamkeit unserer Gruppen evaluieren. Seit 2010 führen wir deshalb mit Unterstützung unseres wissenschaftlichen Beirates und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) eine Evaluation unserer Gruppen durch.