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(Selbst)Liebe | 13. Februar 2021

Tina

Liebe Leser:innen,

was bedeutet (Selbst)Liebe? Und warum fällt es uns oft schwer, all unsere Besonderheiten, Stärken und Schwächen, die zu unserer eigenen Person gehören, zu akzeptieren? Viel zu oft sehen wir nur unsere Fehler und Makel. Und die daraus resultierenden Vergleiche mit anderen lassen uns zusätzlich zweifeln. Doch wie soll man lernen, ein positives Bild von sich zu entwickeln, wenn wir uns selbst nicht wertschätzen? Selbstliebe ist der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Glück im Leben. Deshalb sollten wir uns innerlich, wie äußerlich, annehmen wir sind. Denn damit akzeptieren wir unserer Gesamtpaket. Wir lernen, auf uns selbst zu achten und nehmen so Rücksicht auf unsere Bedürfnisse. Dadurch sind wir unabhängig und weder auf Zuspruch, noch auf die Anerkennung unserer Mitmenschen angewiesen. Mit der Liebe zu uns selbst sorgen wir für mentale und emotionale Freiheit.

Selbstliebe sollte aber nicht mit Selbstverliebtheit verwechselt werden. Denn mit Arroganz, Egoismus und Narzissmus sowie übertriebener Selbstgefälligkeit hat Selbstliebe nichts zu tun.

Für Selbstliebe ist kein Streben nach Zuneigung anderer nötig. Sondern die Gewissheit, sich selbst genug zu sein.

Es gibt ein schönes Zitat, dass nicht treffender sein könnte:
„Es ist nicht deine Aufgabe mich zu mögen. Es ist meine.“
Byron Katie

Auf euch wartet wieder eine prall gefüllte Ausgabe, die wir mit viel Liebe und Emotionen für euch zusammengestellt haben. Tim bietet im Schwarzbrot einen Einblick hinter die Kulissen der Pandemie. Mit „Das Leiden der Anderen“ werden u.a. die Zahlen der chronisch erkrankten Menschen unter die Lupe genommen, die schon viel zu lange im Hintergrund der Pandemie stehen. Und auch in unserem informativen Nachrichtenteil findet ihr wieder viel Wissenswertes mit dazugehörigen Links. 

Natürlich sind auch unsere thematischen “Von Mensch zu Mensch”-Beiträge wieder mit an Bord: Anne konzentriert sich dabei auf das Wort hinter der Klammer „Liebe“. Sie wünscht sich eine Liebe, die in einem Songtext festgehalten wird. Sie sitzt in ihrem ganz persönlichen Schützengraben und wartet auf ihren liebevollen Tanzbär. Annika stellt sich bei einem Bewerbungsschreiben die Frage, warum wir uns nicht einfach so geben wie wir sind. Mit unseren Stärken, Fehlern und Ängsten. Kurzum unserer individuellen Persönlichkeit.

Als ich Annikas Beitrag gelesen hatte, stellte ich mir die Frage: Warum eigentlich nicht? Warum wagen wir nicht einfach mal den Versuch uns so zu beschreiben, wie wir wirklich sind. Unsere Persönlichkeit nicht zu verstellen. Denn früher oder später kommt sie doch sowieso ans Tageslicht. Und wer weiß, vielleicht beeindrucken wir damit den:die ein oder andere:n Chef:in, weil wir gerade mit dieser Authentizität aus der Masse stechen. Hmm…..das wäre doch mal ein Gedanke wert. Auch Katharinas Beitrag stimmte mich nachdenklich. Sie beschreibt eindrucksvoll, wie sie in ihrem Umfeld von Quellen der Liebe umgeben ist. Nur die Liebe zu sich selbst hat sie noch nicht wirklich gefunden.

Dieses Thema ist absolut keine leichte Kost. Es zeigt, wie schwer es ist, seinen eigenen Wert zu erkennen. Doch letztendlich hat es jeder Einzelne in der Hand, wieviel Liebe er in sich selbst investiert.

Wir wünschen euch ein schönes und entspanntes Wochenende und viel Spaß beim Lesen.
Tina und das Team von angstfrei.news

Ganz wichtig: Was meint ihr zum neuen Konzept und zu dieser Ausgabe? Bitte gebt uns ein kurzes Feedback - das wäre hilfreich und sehr nett.

Übrigens nehmen wir unser Motto ernst: Angst hat eine Stimme - Deine. Wir sind ein Team von Freiwilligen und schreiben über unsere Angst-, Lebens- und Alltagserfahrungen, ohne ein Richtig oder Falsch, oft mit Verstand und immer mit Herz. Wir freuen uns über dich in unserem Team. Trau dich einfach und schreib uns eine Mail an angstfrei.news@gmail.com, oder über Instagram

Die gute Nachricht der Woche

Mehr Impfdosen, erhöhte Produktionskapazitäten
Die Europäische Union hat ihre Bestellung bei den Impfstoffherstellern Biontech und Pfizer verdoppelt. Insgesamt hat die EU-Kommission 300 Millionen weitere Impfdosen bestellt. Bei 100 davon handelt es sich um Kaufoptionen. Zusätzlich hat das Unternehmen Biontech die Produktion in seinem Marburger Werk aufgenommen, wo allein im ersten Halbjahr 2021 250 Millionen Einheiten des Impfstoffes hergestellt werden sollen. Ein weiteres Werk in Mainz ermöglicht die Produktion von weiteren 750 Millionen Dosen jährlich. Auch die britische Firma AstraZeneca kündigte an, in Deutschland neue Produktionskapazitäten aufzubauen. Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) lobte das Engagement der Hersteller. Dies sei sowohl für die Bekämpfung der Pandemie als auch für den Pharmastandort Deutschland von großer Bedeutung.
Businessinsider
Deutschlandfunk 

Schwarzbrot: Das Leiden der Anderen

Tim

In dieser Rubrik möchten wir etwas tiefer in die Nachrichtenlage der Woche einsteigen. Mal eher hintergründig, mal eher serviceorientiert recherchieren wir für euch selbst, statt wie im darunter folgenden Nachrichtenblock Nachrichten auszuwählen und in eine angstfreie Sprache zu übersetzen. Wir hoffen, es mundet euch.

Wir thematisieren in diesem Text unter anderem Suizide. Zwar berichten wir zurückhaltend über das Thema Suizid, da es Hinweise darauf gibt, dass manche Formen der Berichterstattung zu Nachahmungsreaktionen führen können. Solltest du allerdings selbst Selbstmordgedanken hegen oder in einer emotionalen Notlage stecken, zögere nicht, Hilfe zu suchen - zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter den kostenfreien Nummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222.

Das direkte Risiko durch eine COVID19-Infektion ist uns allen natürlich sehr präsent. Aber neben diesem sehr wichtigen Aspekt gibt es andere Gesundheitsrisiken, die weniger Aufmerksamkeit bekommen. Gibt es mehr Suizide? Was macht die Pandemie mit Kindern? Und wie laufen im Shutdown Therapien von Krebs, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen? 

Suizid und psychische Erkrankungen

Die gute Nachricht zuerst: Nach allen bisher vorläufig veröffentlichen Daten scheint es seit Beginn der Pandemie eher weniger Selbsttötungen gegeben zu haben als in anderen Jahren. Leider gibt es zu den Zahlen einige “Abers”:

  • Die Zahlen sind unvollständig, sowohl zeitlich als auch räumlich. Nur einige Bundesländer ermitteln die Zahl der Suizide im laufenden Jahr. Das statistische Bundesamt benötigt etwas Zeit, um endgültige Zahlen zu veröffentlichen.
  • Gezählt werden nur vollendete Suizide anhand von Leichenschauen, keine Suizidversuche.
  • Das Selbsttötungen zu Beginn gesellschaftlicher Herausforderungen zurückgehen, ist ein bekanntes Phänomen, dass als “Flitterwochen-Periode” beschrieben wird: Der soziale Zusammenhalt und somit die Stabilität des Einzelnen ist hier höher als sonst. In Japan, wo die Anzahl der Suizide im Verhältnis zur Bevölkerungszahl höher liegt, ging diese im April und Mai stark zurück, um dann im August wieder deutlich anzusteigen.
  • Eine Studie zur Suizidrate in Frankfurt(Main), die einen Rückgang um 30 % im ersten Halbjahr 2020 beobachtete, vermutet als Hauptursache die eingeschränkte Mobilität, da ein Großteil der Menschen, die sich im Raum Frankfurt selbsttöten, nicht dort leben.

Unabhängig von der vorläufig positiven Entwicklung der Suizidrate ist unter Psychiater:innen, Psycholog:innen und Therapeut:innen unbestritten, dass die Pandemie viele Menschen in ihrer psychischen Gesundheit belastet: In den USA befragte die "Kaiser Family Foundation" Ende März dazu 1.226 Erwachsene. 45% der Befragten gaben an, die Pandemie habe sich auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt. 19% sahen sogar eine "starke Auswirkung." 

„Die Rate an Angst, Depressivität und Erschöpfung hat in Deutschland, aber auch in anderen Ländern zugelegt“, sagt der Psychiater Mazda Adli, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen der Berliner Charité. „Wir erleben, dass Menschen mit psychischen Vorerkrankungen nach manchmal jahrelanger Stabilität Rückfälle erleiden.“

Der Grund: Soziale Aktivitäten und damit auch Alltagsstrukturen gehen verloren, die eine wichtige Grundlage für seelische Stabilität bilden. „Und aus den Telefonseelsorgen wissen wir, dass Einsamkeit ein wesentlicher Grund für die zunehmende Zahl an eingehenden Hilferufen ist.“ Einsamkeit ist bekanntlich ein großer Stressfaktor für die Psyche. „Und die nimmt im Moment zu“, so Adli.

Kinder & Jugendliche

Weltweit gibt es Hinweise darauf, dass Kinder und Jugendliche besonders unter den Einschränkungen in der Pandemie leiden - sei es durch soziale Isolation, Bewegungsmangel, fehlende Bewegung oder häusliche Gewalt. 

Ein Studie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf hat in ihrer zweiten Befragung von über 1000 Kindern und Jugendlichen sowie 1600 Eltern gezeigt, dass die Belastungen zunehmen: Jedes dritte Kind zeige psychische Auffälligkeiten (vor der Pandemie war es jedes Fünfte), 70% würden eine verminderte Lebensqualität (vorher 30%) spüren und auch psychosomatische Beschwerden hätten zugenommen. Allerdings ordnet die Studienleiterin Ulrike Ravens-Sieberer ein: “Nicht jede psychische Auffälligkeit wird zur psychischen Störung.“ Besonders davon betroffen sind, laut Ravens-Sieberer, sozial benachteiligte Familien. 

Aufgrund der Folgen für Kinder und Jugendliche gibt es einige Expert:innen, die eine schnelle Öffnung der Schulen und Kitas fordern. Tatsächlich könnte in einigen Bundesländer der Präsenzunterricht ab Montag wieder beginnen

Im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gibt eine Kinderpsychiaterin zudem Tipps, wie die Corona-Beschränkungen für Kinder leichter werden: Fragen beantworten, Ängste nehmen, Leistungen anerkennen, für Planbarkeit sorgen und “die Kinder mit dem Lockdown versöhnen.”

Vorsorgeuntersuchung

Aufgrund der begrenzten Termine wurden viele Vorsorgeuntersuchungen aufgeschoben - zumindest für das erste Halbjahr 2020 gibt es Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die diese Aussage allgemein belegen. Fast ein Viertel der Befragten gab an, die zahnärztliche Prophylaxe aufgeschoben zu haben, 16% gingen nicht zu Checkup-Untersuchungen und jede:r Neunte blieb der Krebsfrüherkennung fern. Auch die Techniker Krankenkasse (TK) stellte nach Auswertung ihrer Versichertendaten fest, dass sich die Zahl der Früherkennungsuntersuchungen in Deutschland während der Corona-Pandemie mehr als halbiert hat. 

Vorsorgeuntersuchungen haben einen sehr hohen Stellenwert bei der öffentlichen Gesundheitsfürsorge, da die allermeisten Erkrankungen umso besser behandelt werden können, je eher sie erkannt werden - egal ob es sich dabei um Krebs, Diabetes oder Karies handelt. Das Ausbleiben von Vorsorgeuntersuchungen sorgt dafür, dass manche Erkrankungen so erst zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt werden können.  

Therapie chronischer Erkrankungen

Bei der Therapie von chronischen Erkrankungen zeigt sich hingegen ein weniger einheitliches Bild als bei den Vorsorgeuntersuchungen

Akute Krebstherapien wurden im Frühjahr (zu den Auswirkungen im Herbst und Winter liegen noch keine Einschätzungen vor), laut den zugehörigen Fachgesellschaften, quasi unvermindert fortgesetzt. Dafür sank die Zahl der Erstdiagnosen zum Beispiel bei Brustkrebs - diese kommen vor allem durch auffällige Vorsorgeuntersuchungen zustande, die ja weniger wahrgenommen wurden. Denn natürlich ist nicht davon auszugehen, dass es plötzlich weniger Brustkrebs geben würde. In einigen Kliniken sank die Zahl der erstdiagnostizierten Krebspatient:innen um bis zu 50%. 

Bei schweren Herzinfarkten beobachten Praktiker:innen auch keinen Rückgang - dafür aber um 30% bei dem weniger eindeutig diagnostizierbaren akuten Koronarsyndrom (eine Vorstufe zu einem “richtigen” Herzinfarkt) „Man muss davon ausgehen, dass ein Teil der Patienten Beschwerden hatte, sich aber aus Angst vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entschieden hat, lieber nicht zum Arzt zu gehen“, sagt Prof. Dr. med. Andreas Zeiher, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ).

Schwierig war die Lage im Frühjahr besonders bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck - wo regelmäßige hausärztliche Kontrollen notwendig sind. “Das ist umso riskanter, da sich viele durch die Pandemiemaßnahmen derzeit weniger bewegen und sich damit der Stoffwechsel verschlechtert hat“, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, gegenüber dem DÄ. 

Der Trend, dass akute Probleme komplexer oder in gewohnter Zahl vorgestellt wurden, vermeintliche Bagatellen oder chronische Erkrankungen aber zurückgingen, beobachten übrigens auch zahlreiche Notaufnahmen. Der Rückgang an Verkehrsunfällen im Frühjahr sei auch auf die pandemiebedingt eingeschränkte Mobilität zurückzuführen, erklärte der Chef der Notfaufnahme des Uniklinikum Leipzig. Der Bewegungsmangel bringt wiederum weitere Probleme mit sich.  

Bewegungsmangel

Denn wenn zwischen Schlafplatz und Arbeitsplatz nur drei Schritte zu gehen sind, bewegen sich viele Menschen noch weniger, als sie es eh schon tun würden. Zudem scheint die Ernährung im Homeoffice nicht zwingend gesünder zu werden. Daher überrascht die Analyse des Robert-Koch-Instituts nicht: Die Menschen in Deutschland sind schwerer geworden. In der telefonischen Befragung von 23.000 Menschen ab 15 Jahren in Deutschland zeigte sich, dass diese im Vergleich zu 2019 (Erhebungszeitraum von April bis August) im Durchschnitt ein gutes Kilo zugenommen haben. 

Bewegungsmangel und Übergewicht sind wichtige Faktoren bei der Entwicklung von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Cholesterinwerten. Diese führen dann zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Herzinfarkte und Schlaganfälle. Daher haben auch schon vergleichsweise geringe  Änderungen (wie 1 Kilo mehr in einer großen Kohorte) große Auswirkungen auf die bevölkerungsweiten Risiken diese Erkrankungen zu bekommen. Aber gibt es denn gar keine guten Nachrichten dank der Pandemie? Doch: 

Verkehrsunfälle 

In den ersten elf Monaten von 2020 sind über 10% weniger Menschen bei Verkehrsunfällen in Deutschland gestorben, als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019 (für Dezember liegt noch keine Auswertung vor). Auch die Zahl der Verletzten, sowie der Unfälle insgesamt, sank deutlich. Die Statistiker:innen führen dies auf das pandemiebedingt geringere Verkehrsaufkommen zurück. Doch es kommt noch besser: 

Andere Infektionserkrankungen

Zahlreiche Infektionserkrankungen sind nach einer Analyse des RKI massiv zurückgegangen: So wurden beispielsweise im Februar 2020 5,6 Millionen akute Atemwegserkrankungen in Deutschland gezählt, im Februar 2021 nicht mal mehr ein Sechstel davon (900.000). Auch die erste Grippewelle im Dezember und Januar ist quasi ausgefallen. Bei den meldepflichtigen Infektionserkrankungen gab es insgesamt einen Rückgang von 35% - bei den typischerweise besonders Betroffenen - den unter 14- und über 80-Jährigen - sind die Reduktionen noch viel deutlicher zu erkennen: 

Es gab im Vergleich zu den Vorjahren 85,5% weniger Masernansteckungen, gefolgt von Keuchhusten mit 63,7% und invasiven Haemopilus-influenzae-Infektionen mit 61,3% weniger Fällen. Auch bei Magen-Darm-Infekten gibt es, verglichen mit den Vorjahren, einen signifikanten Rückgang. Rotavirus-Gastroenteritis und Shigellose zeigten Veränderungen von 83,3%, beziehungsweise 82,9%. Für Norovirus-Gastroenteritis wurden 78,7% weniger Fälle übermittelt.

Doch auch über Blut oder sexuell übertragbare Krankheiten gingen deutlich zurück: Für Neuinfektionen mit dem HI-Virus konnte ein Rückgang um 22,1% beobachtet werden. Hepatitis B und Hepatitis C zeigten Veränderungen von -28,3% beziehungsweise -27,7%. Für Denguefieber und Malaria wurden 75,1 beziehungsweise 73% weniger Fälle übermittelt. Das RKI betont, dass aus den Daten keine Kausalität zu den Hygieneregeln gezogen werden kann, diese liegt allerdings nahe.

Es gab allerdings auch eine Infektionserkrankung, die stark zugenommen hat: 57% mehr Menschen erkrankten an frühsommerlicher Menigoenzephalitis (FSME), welche über Zecken übertragen wird. Erklärungsansätze hierfür könnten eine hohe Verbreitung der Zecken aufgrund von klimatisch günstigen Bedingungen sowie vermehrte Outdooraktivitäten während der Pandemie sein.  

Wie oben gezeigt, ist die COVID-19-Pandemie nicht nur ein Infektionsrisiko, sondern stellt  mannigfaltige Herausforderungen an unser Gesundheitssystem. Wenn wir diese zusätzlichen Herausforderungen kennen, können wir ihnen umso besser begegnen. Das gleiche gilt für die Übertragung von COVID-19 selbst. Wir wissen wie wir die Ausbreitung begrenzen können und dadurch Folgen einer Erkrankung verhindern. Deshalb: Maske auf, Hände waschen, Abstand halten, physische Kontakte reduzieren, Warn-App nutzen, solidarisch bleiben.

Dieser Artikel ist Teil der losen Reihe von Basisinformationen zur COVID-19-Pandemie. Es folgen Texte zur Akzeptanz von Maßnahmen und weitere Themen. Gern könnt ihr uns Feedback geben, welche Themen euch besonders interessieren.

Nachrichten

angstfrei.news ist gestartet als ein Projekt, das unaufgeregt die Neuigkeiten des Tages - jetzt der Woche - zusammenfasst. Ihr habt uns bestärkt, dass dieser Service wichtig ist, daher bleiben wir ihm treu für all jene, denen die Flut an Nachrichten zu viel wird. Deswegen fassen wir hier für euch die wichtigsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie in der vergangenen Woche zusammen.

Inland

Bund-Länder-Treffen: Verlängerung und Öffnungsperspektive
Bund und Länder haben die bestehenden Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 bis zum 7. März größtenteils verlängert. Kanzlerin Merkel (CDU) begründete dies mit den in Deutschland zurzeit ebenfalls verbreitenden neuen Varianten des SARS-CoV-2-Virus und deren erhöhter Ansteckungsgefahr. Außerdem sei der zur Kontaktnachverfolgung wichtige bundesweite Ziel-Inzidenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner über 7 Tage noch nicht erreicht worden. 

Weiterhin dürfen Bewohner:innen Deutschlands nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts treffen und sie sollten nur unbedingt erforderliche Reisen unternehmen. Medizinische Masken, d.h. mindestens OP-, besser FFP-2-Masken, sind weiterhin Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften und Arbeitnehmer:innen muss weiterhin Home-Office erlaubt werden. Über die Öffnungen von Schulen und Kitas entscheiden weiterhin die Länderchef:innen.

Die Vertreter:innen von Bund und Ländern beschlossen auch einige Veränderungen: So dürfen Friseursalons schon am 1. März wieder öffnen. Auch wurde erstmals eine konkretere Öffnungsperspektive vorgestellt. Ab einem Inzidenzwert von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über 7 Tage dürfen Geschäfte, Kulturbetriebe und körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder öffnen.

Die Landesregierungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben indes weitere Lockerungen beschlossen. So dürfen Blumenläden und Gartencenter in Niedersachsen (13. Februar) und Schleswig-Holstein (1. März) wieder öffnen. In Schleswig-Holstein werden schon ab dem 1. März zusätzlich Zoos und Wildparks wieder für Zuschauer geöffnet.
Spiegel (Bund-Länder-Beschlüsse)
Tagesschau (Merkels Regierungserklärung)
Tagesschau (Reaktionen auf die Beschlüsse)
Spiegel (Nicht-einheitliche Schulöffnungen)
Spiegel (Sonderregeln für Niedersachsen und Schleswig-Holstein)

Mehr Flexibilität, schweren Erkrankungen mit Priorität:
Veränderte Impfverordnung
Die veränderte Impfverordnung bietet mehr Flexibilität und gibt Menschen mit schweren Erkrankungen etwas mehr Priorität. So können jetzt auch Menschen in der Reihenfolge vorgezogen werden, wenn sonst Impfdosen verworfen werden müssten. Außerdem sollen 18- bis 64-Jährige bevorzugt mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden, da bislang keine ausreichenden Daten über die Wirksamkeit bei älteren Menschen vorliegen. 

Als schwere Erkrankungen gelten: Krebs ohne gestopptes Tumorwachstum, COPD,  chronische Leber- oder Nierenerkrankung, Diabetes mit hohen Blutzuckerwerten, Fettleibigkeit mit Body-Mass-Index über 40, bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression. Menschen mit diesen Erkrankungen sollen in Priorität 2 (mit den 70-Jährigen) integriert werden. Bisher waren schon Menschen mit Demenz, geistiger Behinderung, Trisomie 21 sowie mit Zustand nach Organtransplantationen für diese Gruppe vorgesehen. Neu ist auch, dass andere Risikopatienten mit ärztlicher Bescheinigung hier zum Zug kommen.

Kritik gibt es von Lehrer:innen, Erzieher:innen und Ärzt:innen, die früher geimpft werden möchten. Die veränderte Impfverordnung ist am Montag (8.2.) in Kraft getreten. Sie regelt, in welcher Reihenfolge Menschen in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft werden.
zdf.de (mit Übersicht der neuen Impfverordnung)

Wirtschaftshilfen: Kritik und Nachbesserungen
Wirtschaftsverbände, Ökonom:innen und die Opposition haben die zu langsame Auszahlung von Corona-Hilfen für Unternehmen kritisiert. Gründe dafür seien Streitigkeiten zwischen dem Finanz- und dem Wirtschaftsministerium sowie ein zu hoher bürokratischer Aufwand. Wirtschafts-Experten warnten, dass viele Unternehmer:innen vor existenziellen Problemen ständen. Dies betreffe vor allem Solo-Selbstständige und Mini-Jobber:innen.

Der Präsident des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist für weitere Wirtschaftshilfen. Seitens der Bundesregierung fehlt ihm eine klare Perspektive: „Eigentlich muss die Politik schon jetzt den Unternehmen sagen: Ihr kriegt auch die Hilfen weit über den Sommer hinaus, solange ihr sie braucht“. Wirtschaftsverbände sprechen sich teilweise für eine Erhöhung der Wirtschaftshilfen aus sowie für eine Erweiterung auf große Filialunternehmen mit über 750 Millionen Jahresumsatz. Ansonsten fürchten die Wirtschaftsverbände „deutlich mehr“ als 50.000 Insolvenzen. Gleichzeitig erwarten Handelsverbände eine Klagewelle durch Handelsunternehmen, die höhere Hilfen fordern.

Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckhardt bezeichnet die Wirtschaftshilfen als ein „riesiges Versagen der Bundesregierung“. Die Politikerin moniert, dass Betroffene 100 Tage lang keine Unterstützung erhalten hätten. Eine Ausweitung der Hilfen und eine vereinfachte Antragsstellung wurden nun vom Bund beschlossen. Anträge auf Abschlagszahlungen der Überbrückungshilfe III sind ab sofort möglich.
Spiegel (Kritik)
Spiegel (Bundestagsdebatte zu Wirtschaftshilfen)
Rheinpfalz.de (Altmaier entschuldigt sich für langsame Corona-Hilfen)
Bundewirtschaftsministerium (Informationen und Unterstützung für Unternehmen)
Haufe.de (Weitere Corona-Hilfen für Familien und Unternehmen)

Ausland

AstraZeneca passt Impfstoff an
Um die Wirksamkeit gegenüber den neuen Varianten des Coronavirus' zu sichern, passt das Unternehmen AstraZeneca seinen Impfstoff an. Da der Vektor-Impfstoff anders gebaut ist, als die mRNA-Impfstoffe von Moderna oder Pfizer/BioNTech, benötigt die Anpassung des Wirkstoffes etwas mehr Zeit. Zuletzt geriet AstraZeneca unter Druck, nachdem die Universitäten Oxford und Witwatersrand dem Vakzin nur minimalen Schutz vor leichten und moderaten Erkrankungen mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus bescheinigte. Südafrika stoppte vorerst die Impfungen (Stand 12.02.21).
Tagesschau (Südafrika)
Tagesschau (Mangelnde Wirksamkeit)
Tagesschau (Anpassung des Impfstoffes)

Österreich: Strenge Regeln für Tirol
Für das österreichische Bundesland Tirol gelten strenge Aus- und Einreiseregelungen. Ab Freitag, den 12.02., werden Reisende an den Grenzen des Bundeslandes kontrolliert. Passieren darf nur, wer einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen kann. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Kontrollen werden von der österreichischen Polizei, mit Hilfe des Bundesheeres, durchgeführt. Im Vorfeld hatte die österreichische Bundesregierung eine Reisewarnung für das Bundesland Tirol ausgesprochen. 

Grundlegend für die Maßnahmen sind vermehrte Infektionen mit der südafrikanischen Virus-Variante B1.351. Eine Ausbreitung der Variante in Österreich und den Nachbarländern soll so verhindert werden. Auch Bayern kontrolliert Einreisende an den Grenzübergängen nach Tirol und Tschechien. 
bayerischer Rundfunk
Tagesschau 

Israel: Stockende Impfkampagne
Die Impfbereitschaft in Israel ist deutlich zurückgegangen. Etwa ein Drittel der Bevölkerung steht einer Impfung skeptisch gegenüber. Das führte dazu, dass das Ziel bis zu 200.000 Menschen täglich zu impfen nicht mehr erreicht werden konnte. In der Konsequenz musste lagernder Impfstoff teilweise entsorgt werden. Besonders gering ist die Impfbereitschaft innerhalb der Gruppen, in denen Infektionsraten besonders hoch sind sowie bei den Ultra-Orthodoxen und arabischen Israelis. Hauptsorge der Impfgegner:innen ist das mangelnde Wissen über mögliche Nebenwirkungen. Mediziner:innen erinnern an die Wirksamkeit der Impfung, die soliden Vorstudien sowie das Ziel, Israel wieder zurück in die Normalität zu führen. Mittlerweile hat die ganze Bevölkerung ab einem Alter von 16 Jahren die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.
Tagesschau

Sport

FC Bayern: Klub-WM-Sieg auch ohne COVID-19-positiv getesteten Thomas Müller

Der FC Bayern München gewinnt das Finale der Klub-WM auch ohne den COVID-19-positiv getesteten Thomas Müller. Der deutsche Rekordmeister besiegte am Donnerstagabend im katarischen Doha (11.02.)  die Mannschaft von Tigres UANL aus Mexiko mit 1:0. Zuvor wurde Club-Ikone Thomas Müller als einziger Bayer positiv auf das Corona-Virus getestet und umgehend von der Mannschaft isoliert. Beim Halbfinalsieg am Montag (10.02.) stand Müller noch auf dem Platz. 

Eine schöne Geste leistete sich Erfolgscoach Hansi Flick nach dem Finalerfolg: Er widmete den 6. Titel seiner Amtszeit beim Stern des Südens den drei an Corona erkrankten Bayernspielern. Auch Leon Goretzka und Javi Martinez waren aufgrund einer Corona-Infektion nicht mit von der Partie. Beide reisten  jedoch erst gar nicht mit der Mannschaft nach Katar und kurierten sich zu Hause in München aus. 
Spiegel 

Corona in Zahlen
In Deutschland sind 2.581.329 Menschen als infiziert getestet worden (Stand: 16.03.2021 00:00 Uhr, Quelle: RKI), das sind 5.480 Personen mehr als am Tag zuvor.

Warum diese Zahlen? Wir zitieren hier die offiziellen Zahlen des RKI, diese werden einmal täglich – immer um Mitternacht – vom RKI aktualisiert und um 10 Uhr morgens online veröffentlicht. Und warum gibt es hier nicht mehr davon? Es ist wichtig, die aktuell angeratenen Verhaltensweisen zu befolgen, das wissen wir alle. Zahlen über Neuerkrankte helfen uns dabei nicht. Achtet aufeinander und haltet Distanz.

Gesundheitsticker: 97.817.872 Menschen sind weltweit wieder genesen, das sind 393.198 Personen mehr als gestern Früh. Davon 2.383.600 in Deutschland (Stand: 17.03.2021 06:29 Uhr, Quelle: Worldometers).

Von Mensch zu Mensch

In dieser Woche haben wir uns mit dem Thema (Selbst)Liebe einen ganz schönen Brocken vorgenommen. Irgendwie scheint das nämlich etwas zu sein, was uns ziemlich schwer fällt. Liebe zu geben ist (meistens) noch irgendwie in Ordnung, aber sie auch anzunehmen? Habe ich sie denn wirklich verdient? In kaum einem anderen Bereich kommen Selbstzweifel so sehr zu tragen, wie in der Liebe für uns selbst. Anne macht heute mit ihrem Text den Anfang und beschreibt darin genau diese Krux: Die Diskrepanz zwischen dem Geben und Annehmen von Liebe.

Tanzbären
Anne

Und schon wieder nehmen wir uns eines so großen Wortes an, (Selbst-)LIEBE. Vor allem die Buchstaben hinter der Klammer lassen mich ein wenig ratlos zurück. Mir geht es ähnlich, wie Annika es letzte Woche in ihrem Text zum Thema Glück beschrieb: „Als ich das Thema dieser Woche gelesen habe, machte sich in mir erst einmal vollständige Ratlosigkeit breit. Nicht, weil das Thema so furchtbar wäre. Ich hatte nur einfach nicht die geringste Ahnung, worüber ich dieses Mal schreiben könnte. … Und mein erster Gedanke dazu? Ich weiß doch gar nicht mehr richtig, wie sich das genau anfühlt.“ Ich nehme mir einfach mal heraus, diesen Abschnitt bei ihr zu klauen. Ich hoffe, das ist okay so, Annika. 

Also Selbstliebe, das bekomm ich noch hin. Liebe ich mich selbst? Ich würde diese Frage mit einem souveränen „Jooaahh“ beantworten. Warum kein überzeugtes „Ja“? Ganz einfach, weil es halt nicht immer hundertprozentig in Hundertprozent jedem Moment so ist. Weil ich, wie jeder andere Mensch, halt auch mal Zweifel habe und an schlecht gelaunten Tagen  man selbst auch nicht so glücklich mit sich ist. So wie Mensch an solchen Tagen auch den:die Partner:in mal doof findet, in dem Wissen, dass sie:er es eigentlich nicht ist, sondern in diesen Momenten viel eher Mensch selbst. Ja, nu. Aber im Großen und Ganzen würde ich, wie es so schön heißt, sagen, dass ich mit mir im Reinen bin. Also ein souveränes „Jooaahh“.

Widmen wir uns erstmal der Liebe, mit der ich mich auskenne: Liebe zu Freunden, zur Musik, zu ausgetretenen Sneakers und zu meinen Kindern. Zu ersteren ist nicht viel zu zu sagen, das ist halt so. Letztere ist nicht zu greifen, weil unbegreiflich und doch kennt sie jeder Mensch, der das Glück hat, Mutter, Vater, Onkel, Tante oder eine irgendwie geartete nahestehende Bezugsperson zu sein. Ich in meinem Fall Mutter. Diese Liebe findet irgendwo zwischen Chaos, Verzweiflung und Glück statt und umfasst dies alles. Gehört zusammen, kann nicht ohne einander. Momente in denen ich, im größten Streit, einfach nicht anders kann, als verliebt auf diese charakterstarken Wesen zu schauen. Was dazu führt, vor allem bei jenen Wesen die schon mit einem Bein die Tür zur Pubertät aufgestoßen haben, noch wütender zu werden und diesen Blick, von dem sie genau wissen, was er bedeutet, einfach nur peinlich zu finden. Das ist okay, das muss so sein. Ich liebe es und das ist natürlich nur noch peinlicher. Ein Teufelskreis, der nur durch schnell und, wenn möglich, laut zuschlagende Türen durchbrochen werden kann. Blöd nur, wenn ‘ne dreckige Socke dies verhindert. 

Aber Liebe ist ja noch viel weiter gefasst, geht über mich und die tief verwurzelte Liebe zu meinen Kindern hinaus. DIE Liebe, zigtausende Bücher und Filme handeln davon und wollen uns darstellen, wie es so läuft mit der Liebe, oder eben nicht. Zeigen uns ein Idealbild von Beziehungen und davon, wie sie nicht funktionieren. Wie Liebende zueinander finden und für immer beieinander bleiben. Doch mit der Realität hat dies nicht viel gemein. Okay, das ist ein wenig pauschalisiert, es gibt Ausnahmen. Sowohl in Film/Buch, als auch im wahren Leben. Wobei wir da ja auch nie so genau wissen, wie es hinter der Fassade aussieht. Aber darum soll es ja nun gar nicht gehen. Ich verrenne mich in Zeilen, auf der Flucht vor dem, was ich zu diesen fünf Buchstaben zu sagen habe. 

Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Das, was Liebe zwischen Partner:in und Partner:in für mich ausmacht, was diese am besten beschreibt ein Wort - Balu. 

Nein, nicht der Disney-Bär und Kumpel von Mogli. Das Lied der Band Kettcar. Die ganze Wärme dieses Liedes, so sollte eine Beziehung sich anfühlen, dann wäre alles gut. Wenigstens nur ein bisschen wie dieses Lied. Marcus Wiebusch singt darin

 „Frieden ist wenn alle gleich sind
Sag an was wir hier haben
Das Leben, das wir leben
Geschützt im Schützengraben
Gesucht und gefunden….“ 

Und vielleicht bringen diese Zeilen die Liebe zu mir selbst und zu anderen Menschen zusammen, bringen sie auf einen Punkt. Beziehungsweise in den Schützengraben. Und dieser Schützengraben erklärt mein anfängliches „Jooaahh“ um einiges besser, als mein kryptischer Versuch, Worte für eben dies zu finden. Denn dieser bietet genug Schutz für eine Partnerschaft. Wenn ich mich selbst noch auf dem Feld befinde, dann wird eine andere Liebe es schwer haben, inmitten des, was um uns herrscht, sich entfalten zu können.  

Also verharre ich im Schützengraben. Vielleicht versuche ich anderen Menschen, dort hinein zu verhelfen. Vielleicht ist ja ein Tanzbär unter ihnen. Vielleicht habe ich aber auch gerade diese Songzeile auf die denkbar Fragwürdigste Art und Weise interpretiert. Vielleicht schlage ich morgen die Hände über dem Kopf zusammen und frage mich, wie ich zu solch hirnlosen Gedanken fähig war, hoffe, dass die Band diesen Text niemals nie lesen wird. Aber das ist morgen und heute erscheint es mir stimmig. 

Kettcar -Balu 

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Anne hat uns einen Einblick in ihren emotionalen Schützengraben gegeben und Annika nimmt uns nun mit auf Jobsuche. Das mit dem Bewerben und irgendwie “Werbung für sich selbst” machen, fällt ihr nämlich gar nicht so leicht. Was das mit unserem Wochenthema zu tun hat? Lest selbst:

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Die Krux mit der „Werbung für sich selbst“
Annika

Ich habe gestern eine Bewerbung geschrieben. So weit, so gut. Klingt eigentlich nach einer völlig normalen Sache, die jede:r von uns irgendwann einmal macht. Aber trotzdem stellt sie mich jedes Mal vor eine riesige Herausforderung.

Der Lebenslauf und die Zeugnisse sind schnell hinein kopiert, das Deckblatt mit ein wenig Liebe hergerichtet. Schwierig wird das Ganze erst beim Anschreiben. Diese klassischen Sätze à la „Ich bin zuverlässig, pünktlich und teamfähig.“ und „Ihr Unternehmen kann ich mit folgenden Eigenschaften und Fähigkeiten bereichern…“ - sie nerven mich wahnsinnig. Denn jetzt mal ehrlich - wer steht denn immer und zu einhundert Prozent zu dem, was dort geschrieben wird? 

Ich habe mal gelernt, dass der Begriff „Bewerbung“ davon kommt, Werbung für sich selbst zu machen. Und darin bin ich nun mal denkbar schlecht. Am liebsten würde ich so etwas schreiben, wie „Ich bin grundsätzlich teamfähig und mag den Austausch mit Anderen, aber je nach Tagesform arbeite ich auch mal lieber alleine - und je nach Kollegenschaft sowieso“. Klingt aber ziemlich daneben. Also versuche ich, die Standardsätze zumindest ein bisschen umzuformulieren, um wenigstens aus der Masse hervorzustechen. Wahrscheinlich werden die klassischen Eigenschaften schließlich in jedem zweiten Bewerbungsschreiben erwähnt. Aber ganz ehrlich? So viele teamfähige, zuverlässige und arbeitswütige Menschen kann es auf der Welt gar nicht geben - vor allem nicht immer zu einhundert Prozent. 

Um wirklich authentisch für mich werben zu können, müsste ich ja zuerst einmal an das glauben, was ich da von mir gebe. Ich müsste mich so akzeptieren, wie ich bin. Und noch einen Schritt weiter gedacht - ich müsste mich vielleicht sogar lieben, wie ich bin. Und das ist ein echter Knackpunkt. Denn es gibt zu viele Tage und Momente, in denen ich mich nun einmal überhaupt nicht liebe. In denen meine inneren Kritiker die Oberhand gewinnen und die Angst mich mal wieder besucht - und mir einredet, dass ich nicht in der Lage bin, das zu erreichen, was ich mir wünsche. In denen ich mir am liebsten den ganzen Tag die Decke über den Kopf ziehen möchte, um nicht mit meinem Spiegelbild konfrontiert zu werden - nur um dann zu merken, dass ich meine Gedanken auch mit einer Decke über dem Kopf nicht ausschalten kann.

Und es kommt ja noch schlimmer. Als wäre das Schreiben der Bewerbung nicht schon der schwierigste Schritt, folgt irgendwann vielleicht noch ein Vorstellungsgespräch. Und dann wird es richtig interessant, denn die Sache mit der „Werbung für sich selbst“ geht in die nächste Runde. Und jetzt mal Hand aufs Herz - was antwortet ihr auf die Frage nach eurer größten Schwäche? Erzählt ihr etwas davon, dass ihr zu perfektionistisch seid und alles zu genau machen wollt (um insgeheim zu hoffen, dass der:die potentielle Chef:in es als heimliche Stärke versteht)? Oder fühlt ihr ehrlich in euch hinein und erzählt von einer „wirklichen“ Schwäche (oder zumindest von etwas, das ihr für eine Schwäche haltet)? Ich antworte auf die Frage immer mit meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn. Das ist nicht gelogen - ohne Navigationsgerät würde ich wahrscheinlich schon in irgendeinem abgelegenen Waldstück leben, weil ich den Weg zurück in die Zivilisation nicht mehr gefunden hätte. Aber es ist nicht das, was ich als meine „größte“ Schwäche bezeichnen würde. 

Denn die liegt woanders. In meinen Ängsten, in meiner Psyche, die mich manchmal nicht die beste Arbeit machen lässt. Die es mir manchmal schwer macht, in den Tag zu starten. Die dafür sorgt, dass ich alles übergenau und perfekt machen möchte und mich darüber manchmal nur noch mehr verheddere. 

Aber das erzähle ich nicht. Ich erzähle stattdessen von meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn. Weil ich weiß, was es möglicherweise bedeutet, wenn ich von meiner Psyche erzähle - nämlich, dass ich meine Chancen auf eine Einstellung damit zunichte mache. Weil es andere Bewerber:innen gibt, deren Psyche „normal“ ist. Deren Psyche gut funktioniert. Deren Psyche ihnen nicht im Weg steht. 

Und genau darin liegt die Krux, wenn ich mich bewerbe. Einerseits möchte ich aus der Masse hervorstechen. Andererseits aber möchte ich als völlig normal angesehen werden. Weil ich irgendwo in mir den Glaubenssatz trage, nur dann liebenswert zu sein, wenn ich normal bin - was auch immer das bedeutet. Weil ich von Selbstliebe an den Tagen, an denen mich die Angst besucht, so weit entfernt bin, wie nur irgendwie möglich. 

Irgendwann hat man mir mal gesagt, dass man Liebe von anderen nur dann akzeptieren kann, wenn man sich selbst liebt. Was genau bedeutet das also, wenn ich mich mal nicht liebe? Wenn ich mich an manchen Tagen noch nicht einmal wirklich akzeptieren kann? Weil ich genervt bin von meinen eigenen Gedanken. Weil sie mich in jeder Situation treffen können - egal, wie schön der Moment gerade noch war. Weil ich sie nicht kontrollieren kann. 

Das mit der Selbstliebe ist echt so eine Sache. Klar, es gibt Tage, an denen finde ich mich ganz okay. Aber ist „ganz okay“ dann auch die Selbstliebe, von der wir hier sprechen - oder ist das doch eher Akzeptanz? Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Aber an den Tagen, an denen ich mich ganz okay finde, möchte ich das dann auch nicht näher hinterfragen. Weil ich Angst habe. Angst, dass ich zu sehr darauf herum denke und am Ende merke, dass ich mich doch nicht ganz okay finde - sondern eher ziemlich miserabel. Also hinterfrage ich das Gefühl nicht, sondern nehme es an. Das sind dann die Tage, an denen ich auch einigermaßen gut im Vorstellungsgespräch sitzen und Werbung für mich machen könnte. 

Vielleicht ist Selbstliebe aber auch ein Prozess. Und die Erkenntnis, dass auch negative Tage dazugehören, ist vielleicht ein Teil davon. Keine Ahnung, wo genau ich mich dann auf dem Weg zur Selbstliebe verorten würde - angekommen bin ich jedenfalls noch nicht. Aber vielleicht geht das auch gar nicht. Vielleicht streben wir dabei nach einem Ideal, das niemand tatsächlich erreichen kann - weil wir alle irgendwann einmal an uns zweifeln. Weil das zum Menschsein dazugehört. Es wäre schön, wenn ich mich irgendwann auch mal trauen könnte, das im Vorstellungsgespräch zu erzählen.

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Was hat Selbstliebe mit Akzeptanz zu tun? Akzeptanz unserer Stärken und Schwächen, unserer Psyche, so wie sie nunmal ist. Die Frage steht im Raum und ein:e jede:r darf sie für sich selbst beantworten. Wahrscheinlich liegt die Antwort schon auf der Zunge. Im Job bewerben wir uns um eine Stelle. In der Liebe, im verliebt sein werben wir um die Gunst des:der Geliebten. Aber vielleicht sollten wir dies auch bei uns selbst anwenden. Um uns selber werben, um so auch leichter Liebe annehmen zu können. Katharina schreibt uns ganz offen, wie schwierig dies für sie ist. 

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Liebesbeweise
Katharina

Am Veröffentlichungswochenende dieser Ausgabe ist Valentinstag. Aus allen Prospekten, in den sozialen Medien und Supermärkten strahlen mir rosa Herzchen, Pralinenpackungen und Sonderangebote auf Blumensträuße entgegen. "ZEIG! DEINE! LIEBE!" schreit mir die Wirklichkeit entgegen. Und ich? Ich bin genervt. Genervt von der Kommerzialisierung des Liebesbeweises, genervt davon, dass es einen bestimmten Tag brauchen soll, an dem sich alle Liebe kumuliert und genervt davon, dass so viele Menschen darauf hereinfallen - mich eingeschlossen.

Ich kaufe zwar keine Pralinen, verschicke keine Liebesbeweise und verzichte auf die Blumen - aber ich fühle mich daran erinnert, wie sehr ich selbst auf diese Liebe von außen angewiesen bin. Irgendwo in mir drin ist ein schwarzes Loch, das alle Liebe, die ich bekomme ins Nichts zieht. Und vorher geht sie durch ganz viele Filter: "Ach, das meint er:sie gar nicht so...", "Das sagt er:sie nur, um mir was Gutes zu tun", "Ja jetzt mag das vielleicht stimmen, aber wenn er:sie erkennt, wie ich wirklich bin, dann ist die Liebe wieder Geschichte." oder, oder, oder. Und so ein paar Blumen oder eine Aufmerksamkeit verstopft das Loch zumindest für eine kurze Zeit. Das wäre doch schön. Nur besonders nachhaltig ist das nicht. 

Aber ich kann mit der Liebe anscheinend einfach nicht umgehen. Ich liebe es, Liebe zu geben. Ich bastel, schicke Päckchen, fahre absurd lange Strecken, nur um eine Freundin in den Arm zu nehmen, der es nicht gut geht. Das gehört zu mir, das kommt aus mir heraus, das ist mir wichtig. Und gleichzeitig spiegelt das immer eine innere Hoffnung von mir wider, auch Liebe zurück zu bekommen - liebenswert zu sein, der Liebe Wert zu sein, manchmal sogar die Hoffnung, überhaupt was wert zu sein. 

Es ist mir unangenehm, das zu schreiben. Denn eigentlich will ich nichts zurück. Ich möchte nur etwas von außen füllen, was sich von innen selbst verschluckt. Und gleichzeitig regt sich in mir auch ein Trotz: Ich bin es doch wert! Ich habe doch auch Liebe verdient! Also her damit! 

Und da sind sie, meine Quellen der Liebe: meine wundervolle Familie, meine wertvollen Freund:innen, meine glückschenkenden Patenkinder, meine leidenschaftlichen Ehrenamtsfamilien, mein Lebenselixier Musik. Eigentlich bin ich doch reich beschenkt.

Nur die einzige, die mich nicht rufen hört, bin ich selbst. Nach innen klingt der Wunsch nach Liebe wie ein Tinnitus - immer da, irgendwie unangenehm und schlimmer, je mehr ich mich darauf konzentriere. Und wisst ihr was? Das ist auch echt die schwerste Aufgabe, diesem Bedürfnis selber Rechnung zu tragen. Nicht umsonst ist das Thema dieser Ausgabe (Selbst)Liebe - im Angstfrei-Team wussten wir sehr wohl, dass die Klammer vor der Liebe das eigentlich Schwierige ist. 

Ich habe heute keine Lösung parat. Aber vielleicht ist das auch in Ordnung – manche Dinge sind ein Prozess und der dauert bekanntlich auch. Und zum Valentinstag schenke ich mir einfach mal selber Blumen. 

Tipps der Woche

Passend zu unserem Wochenthema (Selbst)Liebe haben wir ein paar Tipps für euch zusammengetragen, die euch dabei helfen können, einen liebevollen Blick auf euch selbst zu werfen. Glaubt ihr nicht? Na dann versucht es doch mal: 

Zeige dir selbst deine Dankbarkeit
Eine einfache, aber effektive Methode zur Selbstliebe: Sag häufiger danke. Nicht nur für all die Dinge, die du hast, sondern zu dir selbst. Hast du eine gute Entscheidung getroffen? Etwas wichtiges erledigt? Einen Erfolg verbucht? Dann danke dir selbst, um den positiven Eindruck zu verstärken.

Akzeptiere deine Fehler
Ein schwieriger, aber notwendiger Schritt zur Selbstliebe: Erkenne deine Fehler und lerne, diese zu akzeptieren. Unzulänglichkeiten sind nicht schlimm, sondern einfach nur menschlich. Sag dir immer wieder: Ich bin gut so. Ich darf Fehler haben. Du musst nicht alles können, wissen oder erreichen. Das ist kein Grund, sich zu grämen oder Abneigung gegen die eigene Person zu empfinden. Mach dir deine Stärken bewusst. Und wenn du in Versuchung gerätst, an dir selbst zu zweifeln, dann versuch doch mal, innezuhalten und durchzuatmen. Nach ein paar Atemzügen konntest du ein wenig Abstand zu deinen Zweifeln aufbauen? Sehr gut.

Mach dir kleine Geschenke
Um Selbstliebe lernen zu können, solltest du dich gut behandeln. Zeige dir, dass du dich selbst magst indem du dir etwas Gutes tust. Wie bei einem Freund oder dem Partner, den du mit einer netten Geste überraschst, kannst du dir auch selbst kleine Geschenke machen. Das müssen keine materiellen Dinge sein. Du kannst dir ebenso gut eine kleine Erholung oder Entspannung gönnen. Wie wäre es mal wieder mit einem langen Schaumbad oder einem guten Buch?

Und nun noch ein paar Anregungen, die unsere Liebe gegenüber anderen Personen betreffen:

Kleine Wertschätzungen
Die kleinen Nettigkeiten im Alltag geraten oft in Vergessenheit. Um zu zeigen wie sehr wir diese Gesten, aber auch andere Dinge an unseren Mitmenschen schätzen, hat die Jungendnothilfe passend zum Valentinstag angeregt, diese doch mal kurz mit ein paar Worten zu notieren. So können wir unsere Wertschätzung gegenüber unseren Liebsten zum Ausdruck bringen. Eine schöne Alternative zum klassischen Blumenstrauß, nicht nur an  Valentinstag. 

(Und auch sich selbst kann man gerne mal eine Notiz hinterlassen: Am Abend ein Post-It am Spiegel zaubert euch mit Sicherheit am nächsten Morgen das erste Lächeln ins Gesicht.)
Jugendnothilfe - Instagram

To Go
Wir alle freuen uns über Komplimente. Warum nicht auch mal Fremden welche machen. Einfach zum mitnehmen. Ihr kennen vielleicht Zettel an Laternen und Ampelpfählen, auf denen Nachhilfe- oder Musikunterricht angeboten wird. Unten in Streifen zum Abreißen die Telefonnummer. Das Prinzip ist gut, bleibt man an einer roten Ampel stehen, schaut man unweigerlich kurz auf diesen Zettel. Die Idee, einfach ein paar “Komplimente zum mitnehmen” auf solchen Zettel an die umliegenden Ampeln zu heften und Mitmenschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern (und gleichzeitig eine Erinnerung an ihre Selbstliebe in ihre Herzen) möchten wir hier mit euch teilen. 
Tellyventure - Instagram 

Dies und Das

Katzenfilter
Videokonferenzen sind inzwischen zum Alltag geworden und wir im Umgang auch immer souveräner. Meistens zumindest. Denn die gängigen Portale bieten häufig jede Menge Tools und einmal auf den falschen Button geklickt, schon hat man ein Katzengesicht. So passiert, in der vergangenen Woche auch bei einer Konferenz von drei US-amerikanischen Anwälten und einem Richter. Statt Mr. Pontons Gesicht war eine Katze zu sehen, die sich in Mimik und Bewegung auf den eigentlich vor der Kamera sitzenden abstimmte. “Ich bin hier live, ich bin keine Katze!"
Süddeutsche Zeitung

Klappe, und Action
Die wachen Augen des Online Medienportals Funk beobachteten eine offene Klappe am Moderationstisch der Tageschau und machten über Instagram, mit einem Augenzwinkern darauf aufmerksam. Schnell war in den Sozialen Medien vom #Klappengate die Rede. Die ARD reagierte, ebenfalls auf Instagram "Ooch kommt! Ein bisschen Luft braucht Jan Hofer schon in seinem neuen Zuhause..." Tagesschau-Sprecher Ingo Zamperoni erbarmte sich endlich auf humorvolle Art und tauschte offene Klappe gegen offene Schublade aus.
PNP

Hilfe ist okay
Die Autorin Paula Irmschler hat in ihrer Popkolumne des Musikexpress unter anderem über Scheitern und Hilfe geschrieben. Eindringlich mahnt sie, sich Hilfe zu holen, wenn nötig und dies nicht aufzuschieben, bis es wirklich nicht mehr geht. Und dass es okay ist, auch mal nicht alles hinzubekommen. “Tut euch zusammen, unterhaltet euch über den Shit, der euch Angst macht und von dem ihr glaubt, dass andere ihn auf magische Weise gut hinkriegen. Es stimmt nicht.” ist dort zu lesen. Und wie gut diese Worte tun, denn Recht hat sie.
Musikexpress

Musikalische Selbstliebe
Und um auch dieses Mal unsere Ausgabe mit einem musikalischen Input für euch zu beenden, haben wir ein paar Fundstücke für euch aufgelistet, die sich mit Selbstliebe befassen (und damit, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, sich selbst zu lieben):
The Greatest Showman-Cast: “This is me”
Demi Lovato: “I love me”
Sara Bareilles: “Brave”
Lizzo: “Soulmate”
Lady Gaga: “Born this way”
Alessia Cara: “Scars to your beautiful”
Sia: “Unstoppable”
Celina Bostic: "Nie wieder leise"

Und damit verabschieden wir uns auch dieses Mal wieder von euch. Seid gut zu euch, gönnt euch am Wochenende ein paar entspannte Momente (das Wetter schreit ja nahezu nach einem warmen Getränk in der Nähe einer Heizung) und habt lieb, wen auch immer ihr wollt. Hauptsache ihr bezieht auch euch selbst in eure Liebe mit ein!

Euer angstfrei.news Team.

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Kleine Erinnerung: wir freuen uns sehr, wenn ihr dieses neue Format mit einem Extra-Feedback bedenkt, nur so können wir lernen. DANKE! Ihr wollt unsere Arbeit unterstützen: Spenden und Fördermitgliedschaft bei der Deutschen Angst-Hilfe e.V.

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