Isabel Hermann

 

PANIC 

you are not alone

Ein Foto-Film-Projekt von Isabel Hermann

02.08.2022

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Über mich

Mein Name ist Isabel Hermann und ich studiere Kommunikationsdesign an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Ich leide traumabedingt unter Panikattacken.

Schon als Kleinkind hatte ich fürchterliche Angst davor, Blut zu sehen, auch Bilder und Videos waren ein Trigger für mich. Begleitet wurde diese Angst durch körperliche Symptome, wie Übelkeit oder Schnappatmung bis hin zur totalen Bewusstlosigkeit.

Aus diesen Symptomen bildete sich die Angst davor, das Bewusstsein zu verlieren, jedoch hatte ich diese Angst gut unter Kontrolle - bis die Corona-Pandemie kam. Die sozialen Einschränkungen verstärkten meine Ängste, wodurch ich manchmal selbst in gewöhnlichen Situationen, wie im Hörsaal sitzen, Bus fahren oder beim einkaufen, eine Panikattacke erlitten habe. Diese äußerten sich durch einen Tunnelblick, Engegefühl, Spannung, erhöhte Herzfrequenz und sich wiederholende Trigger-Gedanken (z.B.: „Ich muss hier weg“, „das ist mir alles zu eng“, „fall jetzt bloß nicht um“).

Gerade das Gedankenkreiseln bereitete mir große Probleme, sowie die Scham, offen über das Thema zu sprechen und die Angst davor, was die Leute über mich denken würden.

Am Boden angekommen habe ich meinen ganzen Mut gefasst und mich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Mein Projekt

Ich habe angefangen, mit Freunden über das Thema zu sprechen und habe mir Erfahrungsberichte fremder Personen über soziale Netzwerke angesehen. Ich wollte wissen, wie andere Menschen mit solchen Problemen umgehen, denn was anderen hilft, könnte auch mir selbst helfen.

Ich fing an, mich immer mehr mit Situationen zu konfrontieren, bis ich diese nicht mehr als unangenehm empfand - Schritt für Schritt mit immer größer werdenden Erfolgen.

Ich weiß also, wie sehr man in seinem Leben eingeschränkt werden kann. Ich weiß auch, wie sehr die Heilung anderer dir selbst Heilung verschaffen kann. Aus diesem Grund möchte ich etwas zurückgeben und Teil der Heilung eines oder mehrerer Menschen sein.

Mit meinem Foto-Film-Projekt „Panic“ wollte ich meine Ängste bildlich darstellen und den Menschen zeigen, dass sie nicht alleine sind, dass es auch andere mit den gleichen Problemen gibt, dass sie mit jemandem reden können und sollten.

Ich hoffe, ich kann der erste Schritt einer Reise eines Menschen sein, der Hilfe braucht.

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