Was macht die DASH?

Die Deutsche Angst-Hilfe e.V. (DASH) ist der Nachfolgeverein der Angst-Hilfe e.V. (gegründet 1990), hat ihre Wurzeln in den Gruppen der Münchner Angstselbsthilfe e.V. (MASH), unterstützt seit 1995 Angstselbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum und ist Herausgeberin der Angst-Zeitschrift (daz). Zum Beispiel bei der Gründung, aber auch im weiteren Bestehen durch Informationen, Beratung, Schulungen und Fortbildungen und Vernetzung.

Gleichzeitig können sich auch Betroffene von Angststörungen aus ganz Deutschland an uns wenden, wenn sie Infomaterial wünschen oder im Rahmen unserer Peer-to-Peer Onlineberatung von anderen Betroffenen kompetent beraten werden wollen.

Wir möchten die Allgemeinbevölkerung auf das Thema Angststörungen aufmerksam machen, setzen uns gegen Stigmatisierung ein und leisten Öffentlichkeitsarbeit für die Angstselbsthilfe. Insbesondere die bessere Vernetzung und Zusammenarbeit in und mit der Angstselbsthilfe sind uns eine Herzensangelegenheit.

In diesem Sinne arbeiten wir auch mit Medien, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen zusammen und bieten gemeinsam mit Koopertionspartnern und Experten Informationsveranstaltungen zum Thema an.

Förderer und Förderung

Pauschalförderung

Die DASH erhält nach § 20h SGB V jährlich Fördergelder der „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“. 2019 sind es 58.000,- € in der Pauschalförderung

Projektförderung

Für die Neugründung der DASH als eigenständiger e.V., auf die Jahre 2018/2019 verteilt, 59.000,- € Projektförderung vom BKK-Dachverband.


Ein Anschlussprojekt, insbesondere zur Strategieentwicklung, weiteren Vernetzung und Vorbereitung der Jahrestagung 2020 wurde von der BKK mit weiteren 18.000€ unterstützt. Laufzeit bis Ende 2020.


Von der Techniker Krankenkasse werden drei Projekte gefördert: Die Erstellung einer neunen internen Datenbank mit 7.280,-€; die Entwicklung einer Online-Plattform für Angstselbsthilfe mit 18.278,-€ sowie die Digitalisierung der Angst-Zeitschrift mit 7.600,-€.


Bereits umgesetzt wurde das Projekt „Neue Online-Beratung“, welches von der DAK mit 15.200€ gefördert wurde.

Unterstützer aus der Wissenschaft

Prof. Dr. Peter Zwanzger

Die Selbsthilfe ist bei seelischen Erkrankungen, in Ergänzung zu therapeutischen Angeboten, ein unverzichtbarer Bestandteil der Hilfelandschaft. Der Austausch von Betroffenen und Angehörigen trägt zum besseren Krankheitsverständnis, zur Stärkung der Selbstheilungskräfte und zur gesellschaftlichen Inklusion von psychisch kranken Menschen bei. Häufig ist sie Hilfe bei ersten Schritten zur Therapie, spielt aber auch bei Begleitung und Nachsorge eine wichtige Rolle und sichert damit bei ganz vielen Patienten Tag für Tag den Erfolg! Die Deutsche Angst-Hilfe e.V. unterstützt Aktive in der Angst-Selbsthilfe bereits seit 1995. Viele unserer Patienten profitieren davon. Aber auch wissenschaftlich ist für uns die Deutsche Angst-Hilfe e.V. ein wichtiger Kooperationspartner!

Prof. Dr. Peter Zwanzger
Vorsitzender der Gesellschaft für Angstforschung (GAF) und Ärztlicher Direktor Inn-Salzach-Klinikum
Prof. Dr. Dr. K. Domschke

Die Arbeit der DASH e.v. fördert den Trialog zwischen Betroffenen, deren Angehörigen und professionellen Hilfesystemen. Zudem gibt die DASH e.V. Angsterkrankungen – die die häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland darstellen – ein öffentliches Forum und macht sie so in unserer Gesellschaft sichtbar. Damit leistet die DASH e.V. einen sehr wertvollen Beitrag zur Prävention, besseren Behandlung und Entstigmatisierung von Angsterkrankungen.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke, M.A. (USA)
Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Freiburg

Schirmherren der DASH

sind Nicholas Müller (Sänger von „Von Brücken“) und Alexander Huber (Extrem-Bergsteiger und Kletterer).

Musiker Nicholas Müller (rechts)
Extrem-Bergsteiger Alexander Huber

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