Was macht die DASH?

Die Deutsche Angst-Hilfe e.V. (DASH) ist der Nachfolgeverein der Angst-Hilfe e.V. (gegründet 1990) und hat ihre Wurzeln in den Gruppen der Münchner Angstselbsthilfe (MASH), die sich seit 2019 in einem eigenständigen Verein organisieren.

Seit 1995 ist DASH Herausgeberin der Angst-Zeitschrift (daz), seit 2022 daz.digital und unterstützt Angstselbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum, zum Beispiel bei der Gründung, aber auch im weiteren Bestehen durch Informationen, Beratung, Schulungen und Fortbildungen und Vernetzung durch die DASH-Gruppensuche.

Gleichzeitig können sich auch Betroffene von Angststörungen aus ganz Deutschland an uns wenden, wenn sie Infomaterial wünschen oder im Rahmen unserer Peer-to-Peer Onlineberatung von anderen Betroffenen kompetent beraten werden wollen.

Wir möchten die Allgemeinbevölkerung auf das Thema Angststörungen aufmerksam machen, setzen uns gegen Stigmatisierung ein und leisten Öffentlichkeitsarbeit für die Angstselbsthilfe. Insbesondere die bessere Vernetzung und Zusammenarbeit in und mit der Angstselbsthilfe sind uns eine Herzensangelegenheit.

In diesem Sinne arbeiten wir auch mit Medien, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen zusammen und bieten gemeinsam mit Koopertionspartnern und Experten Informationsveranstaltungen zum Thema an.

Förderer und Förderung

Pauschalförderung

Die DASH erhält nach § 20h SGB V jährlich Fördergelder der “GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene”. 2021 sind es 99.000,- € in der Pauschalförderung. Bewilligung für 2022 steht noch aus.

Projektförderung

2022 fördert der BKK-Dachverband unser Projekt “DASH Jahrestagung” mit 15.994€


2022 unterstützt die Techniker Krankenkasse das Projekt “Multimediales Starter Kit für Angstselbsthilfe” mit 20.844€”


2022 fördert die DAK gleich zwei Projekte der DASH. Die Entwicklung eines Online-Schulungs-Konzeptes für Angstselbsthilfe mit 10.800€ und für unsere Peer-Online-Beratung mit 9.660€.


2022 fördert außerdem die AOK das Peer-to-Peer Beratungstelefon der DASH mit 10.076€

Für die Inhalte der Projekte ist die Deutsche Angst-Hilfe e.V. verantwortlich. Etwaige Leistungsansprüche gegenüber der Krankenkasse sind hieraus nicht ableitbar.


Unterstützer aus der Wissenschaft

Prof. Dr. Peter Zwanzger

Die Selbsthilfe ist bei seelischen Erkrankungen, in Ergänzung zu therapeutischen Angeboten, ein unverzichtbarer Bestandteil der Hilfelandschaft. Der Austausch von Betroffenen und Angehörigen trägt zum besseren Krankheitsverständnis, zur Stärkung der Selbstheilungskräfte und zur gesellschaftlichen Inklusion von psychisch kranken Menschen bei. Häufig ist sie Hilfe bei ersten Schritten zur Therapie, spielt aber auch bei Begleitung und Nachsorge eine wichtige Rolle und sichert damit bei ganz vielen Patienten Tag für Tag den Erfolg! Die Deutsche Angst-Hilfe e.V. unterstützt Aktive in der Angst-Selbsthilfe bereits seit 1995. Viele unserer Patienten profitieren davon. Aber auch wissenschaftlich ist für uns die Deutsche Angst-Hilfe e.V. ein wichtiger Kooperationspartner!

Prof. Dr. Peter Zwanzger
Vorsitzender der Gesellschaft für Angstforschung (GAF) und Ärztlicher Direktor Inn-Salzach-Klinikum
Prof. Dr. Dr. K. Domschke

Die Arbeit der DASH e.v. fördert den Trialog zwischen Betroffenen, deren Angehörigen und professionellen Hilfesystemen. Zudem gibt die DASH e.V. Angsterkrankungen – die die häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland darstellen – ein öffentliches Forum und macht sie so in unserer Gesellschaft sichtbar. Damit leistet die DASH e.V. einen sehr wertvollen Beitrag zur Prävention, besseren Behandlung und Entstigmatisierung von Angsterkrankungen.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke, M.A. (USA)
Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Freiburg

Schirmherren der DASH

sind Nicholas Müller (Sänger von „Jupiter Jones“) und Alexander Huber (Extrem-Bergsteiger und Kletterer).

Musiker Nicholas Müller (rechts)
Extrem-Bergsteiger Alexander Huber

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