Foto: Marina Bauer

 

Pilgern mit Angststörung

Im Juni 2021 ist Marina Bauer über den portugiesischen Jakobsweg von Porto nach Santiago de Compostela gepilgert – ihre erste große Reise allein nach 20 Jahren Alltag mit Angststörung. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen des Wegs und erklärt, warum ihr gerade dieser Weg besonders gut erscheint, der Angst entgegenzutreten.

Foto: Deutsche Angsthilfe e.V.

 

Bericht von der DASH-Jahrestagung

Unter dem Motto „Sich selbst und gegenseitig“ fand vom 11. -13. November 2022 die Jahrestagung der Deutschen Angst-Hilfe e.V. in München statt. Die Veranstaltung war gespickt mit hochkarätigen Lesungen (Antonia Wille, Katharina Altemeier), spannenden Vorträgen (Willi Butollo, Nike Hilber, Timo Stolz) sowie lebhaften Workshops und Präsentationen. Ein sehr kurzweiliges Programm also, wie auch von verschiedenen Teilnehmer:innen angemerkt wurde, die aus ganz Deutschland angereist waren. Nachfolgend einige Highlights der Veranstaltung

Evan Thompson/pexels.de

 

Die Kraft der Reime

„Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen …“ Schon meine Eltern kannten die Verse und haben sie intuitiv richtig angewandt: Liebevolle Zuwendung und ein kleiner Reim können ein Kind wunderbar trösten und beruhigen. In dem Büchlein „Ich fasse neuen Lebensmut und alles was ich tu ist gut” beschreibt Alexandra Grünwald, wie sie mit ähnlich kleinen Reimen ihren Klientinnen und Klienten bei psychischen Problemen Hilfe leistet.

Foto: Roland Rosinus

 

 

Ich muss nichts im Griff haben

Zum Jahresende verlässt der langjährige Unterstützer und ehrenamtliche Mitarbeiter Roland Rosinus die Deutsche Angst-Hilfe e.V. Über 20 Jahre lang hat er den Verein vom Saarland aus mit seinen originellen Ideen und unkonventionellen Texten bereichert. Neben zahlreichen Facebook-Posts und Artikeln in der daz hat er als Peer-to-peer Online-Berater der DASH vielen Menschen wertvolle Hilfe vermittelt. Er konnte dabei immer aus seinen eigenen Erfahrungen schöpfen. Ein kurzer Rückblick auf seinen „Werdegang“.

pilagon/pixabay.de

 

Dem Gedankenchaos das Stopp-Schild zeigen!

Gerade bei beängstigenden Themen habe ich oft das Gefühl, dass meine Gedanken gar nicht zur Ruhe kommen und ständig laut und hektisch in meinem Kopf Chaos stiften. In diesen Momenten fühle ich mich ihnen oft ausgeliefert. Mit der Zeit habe ich jedoch einige persönliche Erfahrungen sammeln können im Umgang mit diesen belastenden Gedanken, die ich euch gern vorstellen möchte.

Forschung

Tetiana Soldatova/pexels.de

 

Wie beeinflusst die Natur das Gehirn?

Nach einem 60-minütigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in den Regionen des Gehirns ab, die an der Stressverarbeitung beteiligt sind. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführten Studie über den Einfluss der Natur auf das Gehirn.

Anna Shvets/pexels.de

 

Buchempfehlungen für Lesebegeisterte

Bücher können eine großartige Möglichkeit bieten, sich über diverse Themen zu informieren, in Geschichten zu versinken oder Neues zu erlernen. Die nachfolgenden Bücher stellen meine persönlichen Top Five dar, welche mir aus unterschiedlichen Gründen den Umgang mit meiner eigenen Angsterkrankung erleichtert haben.

Ingmar Decker

 

 

Ach, Angst

Angstbetroffene wissen: Die Angst ist ein ständiger Begleiter. Sie ist immer bei dir, auch wenn du sie gerade nicht siehst oder spürst. Doch wenn du die Angst von dir löst und nach außen stellst, kannst du sie besser betrachten. Und schon ist sie nicht mehr so bedrohlich. Aus dieser Idee heraus sind die Zeichnungen von Ingmar Decker entstanden.

SHEVTS production/pexels.de

 

 

Schwierigkeiten bei der Therapieplatzsuche

In der aktuellen Zeit einen Platz bei einem Psychotherapeuten zur ambulanten Behandlung zu erhalten, ist nicht immer einfach. Welche Möglichkeiten es alternativ gibt und wie die Suche nach einem Therapieplatz erleichtert werden kann, zeigen euch die folgenden 10 Tipps.

Quelle: Pexels.com / Cup of Couple

Achtsames Selbstmitgefühl – was ist das?

Wie würdest du einen Freund/eine Freundin behandeln, der/die gerade eine schwierige Situation erlebt (z.B. sich unzulänglich fühlt?) Und wie würdest du im Vergleich dir selber gegenüber auftreten? Wahrscheinlich anders.

Quelle: Pexels.com / Brennan Tolman

Meine Erfahrung mit der Salutogenese

Was ist Gesundheit? Sicher kein statischer Zustand, sondern vielmehr ein ständiger Prozess, bei dem ein inneres Gleichgewicht auf körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene hergestellt wird. Daher kann jede:r aktiv an ihrer/seiner Gesundheit mitwirken.

Foto: Unsplash.com / Jason Briscoe

Kann Essen Ängste beeinflussen?

Dass Stress und Angst auf den Magen schlagen und Grummeln im Darm verursachen können, die Psyche also den Bauch beeinflusst, weiß eigentlich jede:r. Doch es geht auch andersrum: Der Bauch beeinflusst unsere Gefühle

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