Was ist MASH?

Münchner Angstselbsthilfe – Anlaufstelle für alle im Großraum München, die unter einer Angststörung und/oder Depressionen leiden

Die Münchner Angstselbsthilfe (MASH) wurde 1989 gegründet. Der Gründer, Gerhard Schick, litt selbst jahrelang unter Panikattacken, Agoraphobie und Sozialer Phobie. Angststörungen treten häufig zusammen mit Depressionen auf.  Deshalb bietet MASH seit 2015 auch Depressionsgruppen und Angst-/Depressionsgruppen an. Wir organisieren zur Zeit zwischen 15 und 18 Selbsthilfegruppen.

Angst hat viele Gesichter. Auch in anderen Krankheitsbildern spielen Ängste eine große Rolle. Da der wohl wichtigste Wirkfaktor in Selbsthilfegruppen jedoch darin besteh, dass die Teilnehmer die gleiche Krankheit haben, bitten wir um Verständnis, dass Betroffene anderer Erkrankungen, wie zum Beispiel Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen (darunter fällt auch Borderline) bei uns nicht aufgenommen werden können.

Unsere Unterstützer

MASH wird dabei von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt und führt derzeit eine umfassende Evaluation ihrer Wirksamkeit durch .

MASH wird seit Jahren als modellhaft für eine effektive Zusammenarbeit zwischen professionellem Gesundheitssystem und Selbsthilfe angesehen und wird von der Landeshauptstadt München

sowie den gesetzlichen Krankenkassen und ihren Verbänden in Bayern finanziell gefördert.

Darbüber hinaus erfahren wir Unterstützung von:

Unser Leitbild

Selbsthilfe kann momentan hilfsbedürftige Menschen befähigen, langfristig wieder ihres eigenen Glückes Schmied zu werden. Sie können mit der Unterstützung und dem Rückhalt der Gruppe ihren Handlungsspielraum innerhalb und außerhalb der Gruppe erweitern, Selbstwirksamkeit erleben, Verantwortung für sich uns andere übernehmen, Selbstvertrauen tanken und Erfolge festigen.

MASH versteht sich auch als Bezugspunkt für Menschen, die sich aufgrund ihrer Angst und/oder Depression in eine Isolation geflüchtet haben und nun bereit sind, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In unseren Angst- und Depressionsselbsthilfegruppen (derzeit 17 Gruppen in München) tauschen sich Betroffene gemeinsam mit anderen über die Problematik, damit zusammenhängende Lebensthemen sowie bereits geschaffte Erfolge aus. Das hilft dabei, die Erkrankung besser zu verstehen, aber auch Strategien für den Umgang mit der Angst und/oder Depression im Alltag zu finden, zu erproben und aufrecht zu erhalten.

Unsere GruppenleiterInnen sind ehemals Selbstbetroffene. Sie erhalten Schulungen und werden durch Fachpersonal unterstützt. Das soll sie nicht zum Hobby-Therapeuten machen, sondern sie in ihren Moderationsfähigkeiten unterstützen. Sie sind nicht für die Lösung der Probleme ihrer Gruppenmitglieder verantwortlich (da muss jede/r Einzelne aktiv werden und selbst die Verantwortung übernehmen) , sondern für einen geschützen Rahmen, in dem sich die GruppenteilnehmerInnen konstruktiv austauschen und unterstützen können.

Zusätzlich sieht die MASH ihre Aufgabe in der Aufklärung über Angststörungen und deren Folgeproblematik für Betroffene und Angehörige.