Die daz Nr. 76 ist da!

19. Dezember 2016

daz Nr. 76

Das Schwerpunktthema im Heft 76 lautet:

Angst und Religion

Ängste schüren und Ängste bewältigen helfen – Religion kann beides. Religionen sind (so wie der Mensch auch) fast immer ambivalent. Sie geben einerseits Orientierung und moralische Werte vor, befriedigen unsere Bedürfnisse nach Sinn, Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft und Transzendenz. Für gläubige Menschen kann das Vertrauen in einen liebenden Gott und die Geborgenheit in einer religiösen Gemeinschaft seelisch stabilisierend und Ängste reduzierend wirken.

Im Namen von Religionen werden aber auch Kriege geführt, sie fördern Fanatismus und Bigotterie. Eine engstirnige, moralisierende religiöse Erziehung kann dauerhafte seelische Schäden und schwere Ängste verursachen, die von Psychologen als „ekklesiogene Neurosen“ bezeichnet werden.

Außerdem in diesem Heft:
– Angst im Kontext von Meditation
– Leben mit einer Angststörung: große Resonanz auf eine Kolumne
– Humor und Ängste in Blogs und Comics
Und vieles mehr…

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

Bundesweites Treffen der Jungen Selbsthilfe

16. Dezember 2016

Zum dritten Bundestreffen Junge Selbsthilfe waren vom 25. bis 27. November 2016 in Heidelberg rund 60 Aktive aus Selbsthilfegruppen, -vereinigungen und -kontaktstellen in ganz Deutschland zusammengekommen.

Unter dem Motto „Junge Selbsthilfe – So wie so?!“ tauschten sich die Teilnehmenden drei Tage lang über ihre Erfahrungen aus, diskutierten über Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen der jungen Selbsthilfe und entwickelten Ideen für Projekte und eine stärkere Vernetzung.

Auch von der MASH waren zwei VertreterInnen dabei und kamen voller Ideen und neuer Kontakte zurück nach München.

Außerdem wurde eine gemeinsame Erklärung der „Jungen Selbsthilfe“ erarbeitet, die Ihr hier nachlesen könnt.

Die Ihr hier auch selbst unterzeichnen könnt.

Mehr zum Thema und der Veranstaltung findet Ihr bei NAKOS.

Der neue daz-Online-Shop ist da!

2. November 2016

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Wir freuen uns über unseren NEUEN ONLINE-SHOP!

Ihr könnt die „daz“ jetzt auch bequem über unsere website als Printausgabe bestellen oder für den halben Preis als PDF runter laden.

>> Hier << gelangt ihr direkt zur Heftübersicht.

TV-Beitrag über Angststörungen und mögliche Therapien

21. Oktober 2016

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Wir hatten heute einen Drehtag mit dem Bayerischen Fernsehen für das Gesundheitsmagazin.


Der Beitrag über Angststörungen und mögliche Therapien wird am 8. November 2016 zu sehen sein.

Die daz Nr. 75 ist da!

26. September 2016

daz Nr. 75

Das Schwerpunktthema im Heft 75 lautet:

Angst und Scham

Scham fühlt sich schrecklich und vernichtend an. Sich beschämt fühlen heißt, sich entwertet, seiner Würde beraubt, abgelehnt und sozial ausgeschlossen zu fühlen. Ähnlich wie die Angst kann die Scham sich in körperlichen Symptomen wie Erröten, Herzklopfen, Senken des Blicks, geduckter Körperhaltung und leiser Stimme äußern. Ein Übermaß an Scham kann krank machen, auch das hat sie mit der Angst gemeinsam. Wie Angst und Scham zusammenhängen – und was Menschen mit Scham-Ängsten helfen kann.

Außerdem in diesem Heft:
– Kann man mit der Ernährung Ängste beeinflussen?
– Betroffenenbericht: Nach dem Herzinfarkt kam die Panik
Und vieles mehr…

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

Therapieangebot für Kinder mit Angststörungen

22. September 2016

Das Forschungsprojekt „Kinder bewältigen Angst“ (KibA)  will herausfinden, welche Faktoren einen Einfluss auf die erfolgreiche Behandlung von Angststörungen bei Kindern haben und wie sich kiba-logo deren Behandlung verbessern lässt. Dabei soll insbesondere auch eine Antwort auf die Frage gefunden werden, ob es besser ist, die Therapie auf das Kind allein zu konzentrieren oder auch die Eltern in die Behandlung mit einzubeziehen. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und wird eine der größten Behandlungsstudien weltweit sein. Im Rahmen des Projekts sollen 400 Kinder mit Angststörungen mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt werden. Mit Hilfe von Computeraufgaben werden außerdem verschiedene körperliche und emotionale Reaktionen der Kinder gemessen. Die Therapien finden an vier Behandlungszentren in Bochum, Dresden, Marburg und Würzburg statt. Insbesondere bei Trennungsangst, sozialen Ängsten und spezifischen Phobien, wie z.B. übermäßiger Angst vor Hunden, können sich Eltern mit ihren Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren zur Behandlung an diese Zentren wenden. Mehr dazu unter: www.kiba-studie.de

MASH-Infostand auf dem Streetlife-Festival

14. September 2016

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Am Wochenende 10./11. September hatten wir mit der Münchner Angst-Selbsthilfe einen Infostand auf dem Streetlife-Festival.
Viele Interessierte haben sich über unser Angebot informiert oder durch unsere Angst-Zeitschrift „daz“ geblättert.

Vielen Dank an alle BesucherInnen und ehrenamtlichen HelferInnen bei der Standbetreuung!

Leben mit einer Angststörung – Ein Betroffenenbericht

19. August 2016

franziskaseyboldtautorenfotoFranziska Seyboldt schildert ausführlich, authentisch und mutig ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Angststörung und trifft unseren Schirmherren Nicholas Müller zum Gespräch darüber.

Wir finden: sehr lesenswert! Vielen Dank für diesen wertvollen  >>Beitrag<< !

Was bei Angst vor Terroranschlägen helfen kann

27. Juli 2016

Nach den kürzlichen Ereignissen in Deutschland und Europa empfinden viele Menschen Furcht vor weiteren Terroranschlägen. Im folgenden >> Artikel << werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit der Angst umgegangen werden kann und wie sie überhaupt entsteht.

 

Preisverleihung im Bundeskanzleramt

29. Juni 2016

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Am 15. Juni 2016 waren wir in Berlin im Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dort 25 herausragende startsocial-Stipendiatenprojekte für ihr soziales Engagement geehrt.

Wir freuen uns sehr über unsere Urkunde und danken ganz herzlich dem gesamten Team von startsocial für die gute Begleitung durch den Zeitraum des Stipendiums. Ein ganz besonderes Danke geht an unsere beiden Coaches, die uns drei Monate mit Rat, Tat, stetigem Engagement und Einsatz ein gutes Stück weiter gebracht haben.

(Foto: Thomas Effinger)

Die daz Nr. 74 ist da!

13. Juni 2016

daz Nr. 74

Das Schwerpunktthema im Heft 74 lautet:

Resilienz – Was macht uns stark gegen Ängste und Depressionen?

Der Begriff Resilienz wird in der psychologischen Literatur derzeit häufig verwendet. Lange haben Wissenschaftler und Therapeuten den Blick stärker auf das gerichtet, was uns krank macht, als auf das, was uns stärkt und gesund erhält. In der Resilienzforschung lauten die wichtigsten Fragen dagegen: Was lässt manche Menschen auch stärkste seelische Belastungen, Stress und traumatische Erfahrungen unbeschadet überstehen? Welcher Fähigkeiten bedarf es, um aus Krisen gestärkt hervorzugehen?

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

„Angst lähmt“ – … aus der Sicht eines Betroffenen

9. Juni 2016

In Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an einer Angststörung. In der Schweiz gibt es 800.000 Betroffene. Häufig treten wiederholte Panikattacken oder Phobien vor Menschenmengen auf. Auch das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann schwierig sein. So sehr, dass die Ängste das Teilhaben am sozialen Leben massiv beeinträchtigen können.

Angst – eine ernst zu nehmende Krankheit. > Hier < ein Film aus der Sicht eines Betroffenen.

Einladung zur Preisverleihung von startsocial e.V. mit Angela Merkel

19. Mai 2016

Einladung startsocial BerlinJUUHUUUU – Wir sind in der Bundesauswahl der 25 überzeugensten Initiativen des Stipendiatenjahrgangs 2015/16 von startsocial!

Mitte Juni geht es also nach Berlin, wo im Bundeskanzleramt mit Angela Merkel die feierliche Preisverleihung stattfindet. Weiterhin spannend bleibt, ob wir zusätzlich den Sonderpreis der Bundeskanzlerin oder einen der sieben Geldpreise bekommen.

Von November bis Ende Februar 2016 standen uns Frau Dr. Gindert und Herr Hinz mit ihren Erfahrungen, ihrem Know-How und fachlicher Kompetenz ehrenamtlich zur Seite, um die Angst-Hilfe e.V. weiter zu entwickeln.

Wenn die Seele weint: Depressionen bei jungen Menschen

9. Mai 2016

Fast jeder zehnte Mensch weltweit leidet nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO an einer Depression oder starken Angstzuständen.

> Hier < geht´s zum Beitrag des Bayerischen Fernsehens zum Thema „Depressionen bei jungen Menschen“

„Wenn Panik den Alltag bestimmt“

25. April 2016

Artikel im Münchner Merkur vom 15. April 2016.
>> hier << geht´s zum PDF!

3. Gruppe für junge Erwachsene

18. April 2016

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Bei  der Münchner Angst-Selbsthilfe (MASH) startete mitte April die dritte Gruppe für „junge Erwachsene“.

Leider treten Angsterkrankungen häufig schon bei Kindern und Jugendlichen auf. Auch unter Studenten, ins besonders weil der Leistungs- und Zeitdruck immer größer und soziale Integration teils immer schwieriger wird, sind gravierende Ängste sehr verbreitet. Je früher eine Angsterkrankung erkannt wird und man sich Unterstützung sucht, desto besser sind die Erfolgschancen.

Die daz Nr. 73 ist da!

21. März 2016

daz Nr. 73

Das Schwerpunktthema im Heft 73 lautet:

Traumatherapien

Mehrere Jahrzehnte war es üblich, in Psychotherapien auf das emotionale Durchleben („Katharsis“) und die Konfrontation, das Durcharbeiten von belastenden Erinnerungen zu setzen. Die Gefahr einer Retraumatisierung wurde dabei lange Zeit zu wenig beachtet. Nach und nach erst hat man erkannt, dass es für seelisch traumatisierte Menschen zunächst wichtiger sein kann, ein Gefühl der Sicherheit zu gewinnen und sich zu stabilisieren. Viele der neueren Traumatherapien gehen aus diesem Grund sehr schonend und „ressourcenorientiert“ vor und arbeiten mit traumatischen Erinnerungen nur auf genau kontrollierte Weise.

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

Studie Zwangsstörungen – Teilnehmer gesucht!

20. März 2016

Die Arbeitsgruppe Zwangsstörungen an der Uniklinik Freiburg (Leitung Frau Dr. Külz) untersucht, wie die mit Zwängen verbundene Befürchtung im Alltag eingeschätzt wird und von welchen Faktoren diese Einschätzung abhängt. Ziel der Studie ist, die an der Aufrechterhaltung beteiligten Mechanismen noch besser zu verstehen und daraus auch Implikationen für die Behandlung ableiten zu können.
Eine Teilnahme ist auch für Interessenten aus anderen Städten möglich, da die erforderliche Diagnostik unter bestimmten Voraussetzungen auch telefonisch durchgeführt werden kann.
Die Studie wird von der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg gefördert, so dass die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 € erhalten. Kontakt: Dipl.-Psych. Sarah Landmann, Email: sarah.landmann@uniklinik-freiburg.de, Telefon 0761 270-69770

Ehrenamtlich Engagierte stark machen – startsocial fördert die Angst-Hilfe e.V.

24. Februar 2016

Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nur mit
zivilgesellschaftlicher Unterstützung zu meistern. Dafür startsocialbraucht es vor allem auch längerfristiges und nachhaltiges Engagement. Hier setzt startsocial an. Mit einem Ideen- und Projektwettbewerb rund ums Ehrenamt macht startsocial e.V. freiwillig Engagierte bereits seit 2001 durch strukturelle Beratung stark. Aus rund 400 Bewerbungen hat der gemeinnützige Verein jetzt unter anderen die Angst-Hilfe e.V. ausgewählt und mit einem Beratungsstipendium ausgezeichnet.

Einen Überblick der 100 Stipendiaten finden Sie hier.

In die engere Auswahl kamen Initiativen, deren Ideen und Konzepte durch gesellschaftliche Relevanz und Wirksamkeit überzeugen. In der startsocial-Beratungsphase wird jedes einzelne Projekt individuell in seiner Organisationsstruktur gefördert. Erfahrene Fachleute aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und dem Non-Profit-Bereich werden von Anfang November 2015 bis Ende Februar 2016 für startsocial zu ehrenamtlichen Coaches. Mit durchschnittlich vier Stunden pro Woche stehen sie den Stipendiaten mit ihrer Expertise zur Seite, um die Projekte gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Professionalisierung stärkt ehrenamtliches Engagement in Deutschland nachhaltig.

Nach jahrelanger Angststörung steht er wieder auf der Bühne!

12. Februar 2016

Für alle Spontanen und Kurzentschlossenen aus und um München: Unser Freund und Botschafter Nicholas Müller spielt heute mit seiner Band „von Brücken“  im Freiheiz. Wir haben ihn und Tobi heute Nachmittag schon kurz besucht und sagen DANKE für das Aufstellen unserer Spendendosen während der Tour.

Ein kleiner Vorgeschmack aus dem aktuellen Album verbunden mit seiner ganz persönlichen Angst-Geschichte kann >> hier << angehört werden.

Nicholas, du bist super!!!!!

Neue Gruppeneröffnung für Jugendliche

4. Februar 2016

Heute startet unsere zweite Jugendgruppe in München.

Wir freuen uns sehr darüber, denn je früher eine Angsterkrankung erkannt wird und man sich Unterstützung sucht, desto besser sind die Erfolgschancen.

 

Startsocial Stipendiatentag in Berlin

15. Januar 2016

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Wir sind heute beim Stipendiatentag von startsocial in Berlin.

Uns erwarten zwei wichtige Workshops und ein spannender Austausch mit allen anderen Vereinen, die ebenfalls von startsocial mit einem Beratungsstipendium unterstützt werden.

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank für die gute Organiastion das vielfältige Programm und die Chance, uns als Angst-Hilfe e.V. mit unseren beiden Coaches weiter zu entwickeln, Ziele klar zu definieren und unser Angebot für Menschen mit Ängsten oder Depressionen noch mehr auszubauen!

 

Die daz Nr. 72 ist da!

16. Dezember 2015

daz Nr. 72

Das Schwerpunktthema im Heft 72 lautet:

Träume und Albträume – Wenn Angst den Schlaf stört

Nachts sind nicht nur alle Katzen grau, sondern auch alle Ängste groß. Die Gründe dafür liegen vielleicht bereits in grauer Vorzeit, als in der nächtlichen Dunkelheit noch besonders viele Gefahren auf uns Menschen lauerten. Mit den Themen „Nächtliche Ängste“, „Dunkelangst“ und „Schlafstörungen bei Angsterkrankungen“ ließen sich locker noch einige weitere Schwerpunkthefte füllen. Wir haben uns in diesem auf das Thema „Ängste und Träume“ beschränkt.

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

25 JAHRE ANGSTSELBSTHILFE – „DIE ANGST IST EINE KRAFT“

27. November 2015

Angststörungen betreffen 15% der deutschen Gesamtbevölkerung und für viele Betroffene besteht das Leben aus einem Kreislauf der Angst. Sie sind im Alltag und Berufsleben oft massiv beeinträchtigt.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Angst-Hilfe e.V. München liest Prof. Willi Butollo am 3. Dezember 2015 aus seinem Buch „Die Angst ist eine Kraft.“ Danach sprechen Prof. Willi Butollo, Vertreter der Angst-Hilfe e.V. und Betroffene darüber, inwiefern sich das Thema Angst/Selbsthilfe in den letzten 25 Jahren gewandelt hat. Anschließend stoßen wir gemeinsam auf 25 erfolgreiche Jahre Angstselbsthilfe an.

> Hier < gibt´s Infos zu Uhrzeit, Ort und Anmeldung.

Die Veranstaltung wird zusammen mit der Evangelischen Stadtakademie durchgeführt.

APPS – Elektronische Helfer für die seelische Gesundheit?

13. November 2015

Für viel zu viele Menschen sind Depressionen und Ängste zu einem massiven Problem geworden. Ihre Lebensqualität leidet darunter meist gravierend und auch beruflich sind sie stark beeinträchtigt. Dadurch verursachen sie einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe. Abhilfe versprechen so genannte Mind-Apps, die auf dem Smartphone Erkrankte elektronisch begleiten. E-Gesundheit mausert zum neuen, mächtigen Trend. Mehr und mehr Menschen überwachen bereits elektronisch ihre Körperfunktionen und ihr seelische Befinden, befördert von Ärzten und Krankenversicherungen.

Die TELI (Verein für technisch-wissenschaftliche Publizistik) lädt im Rahmen eines Jour-fixes und des 25-jährigen Jubiläums der MASH (Münchner Angstselbsthilfe) am 24.11.2015 zum Themenabend mit Dr. Hans Morschitzky, Timo Stolz, Dr. Ursula Kramer und Klaus Rupp ein.

>> Hier << gibt’s ausführlichere Informationen!

Angst und Depression – Depression und Angst: Welche Zusammenhänge gibt es?

26. Oktober 2015

Maragkos ANGST und DEPRESSION

Angst und Depression, die mit Abstand häufigsten psychischen Erkrankungen, treten in vielen Fällen gemeinsam auf.
In einer Veranstaltung mit dem Münchner Bündnis gegen Depression e.V. und im Rahmen der 5. Münchner Woche für seelische Gesundheit erläuterte Priv. Doz. Dr. Markos Maragkos (Wissenschaftlicher Beirat der Angst-Hilfe e.V. und bis 2015 Vertretungsprofessor des Lehrstuhls für Klinische Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universität) die Zusammenhänge beider Störungen.

Der Vortrag kann >> hier << nachgelesen werden!

 

 

„Jeder kennt sie, die Angst. Doch wenn das Gefühl zu einer Belastung wird, muss man handeln.“

19. Oktober 2015

APOTHEKEN UmschauIn der aktuellen Ausgabe der APOTHEKEN Umschau erzählt Dennis wie er es geschafft hat, sich seiner Angst zu stellen und sie schließlich zu überwinden.
Ein absolut lesenswerter und motivierender Artikel über Willensstärke, Mut und den Erfolg des nicht Aufgebens!

>> Hier << geht´s zur online-Version!

Vortrag über neueste Ansätze in der Behandlung von Angststörungen

7. Oktober 2015

IMG_3684-2-kleinBei der Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe im Rahmen unseres 25-jährigen Jubiläums  referierte Prof. Dr. Michael Kellner (Chefarzt des Medical Park Chiemseeblick und Wissenschaftlicher Beirat der Angst-Hilfe e.V.) zum Thema: „Neueste Ansätze in der Behandlung von Angststörungen – Ist die medikamentös unterstützte Psychotherapie eine klinisch anwendbare Innovation?“

Die daz Nr. 71 ist da!

1. Oktober 2015

daz Nr. 71

Das Schwerpunktthema im Heft 71 lautet:

Angst und Schwindel

Schwindel ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann. Oft stecken psychische Belastungen und Ängste dahinter, wenn unser Gleichgewichtssinn verrückt spielt. Der sogenannte „Phobische Attackenschwindel“ ist die zweithäufigste ärztliche Diagnose bei Schwindelpatienten.
Außerdem u.a. in diesem Heft:
– Soziale Phobie und Sexualität
– Depersonalisation/Derealisation als Symptom einer Angststörung
– Meine Angst – mein Weg: Ein kleiner Hund als Therapeut

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

Angst-Hilfe e.V. bei Radio Lora München

24. September 2015

Christian Zottl (Geschäftsführung) berichtet am 20.08.2015 im Gesundheitsmagazin von Radio Lora München über 25 Jahre Angst-Hilfe e.V. und stellt dessen Angebot und Unterstützungsmöglichkeiten vor. Außerdem wurde Fachärztlich auf die Fragen der Hörerinnen und Hörer zum Thema Angststörungen eingegangen.

Die vollständige Sendung finden Sie hier.

Sport und Igelball-Massagen – Was gegen Panikattacken helfen kann

23. September 2015

„Ich kann dann auch nicht mehr klar denken. In der Situation ist dann nur noch Angst, Angst, Angst in meinem Kopf.“
Der folgende Artikel des dpa-Themendienstes erzählt die Geschichte einer jungen Frau, angefangen beim Erleben der ersten Panikattacke bis hin zu entwickelten Selbsthilfestrategien und dem Umgang mit Panikattacken im Alltag.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

Studienteilnehmer/innen mit sozialer Phobie gesucht

22. September 2015

Die Universitätsklinik Bonn sucht für ihr Forschungsprojekt „Social Phobia Research“ Menschen mit sozialer Phobie oder welche die glauben, an sozialer Phobie zu leiden.
Die Studie ist Ortsungebunden.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

25 Jahre Angst-Hilfe e.V. – das Programm

7. Juli 2015

Programm 25 Jahre Angst-Hilfe 2015 Seite 1

Die daz Nr. 70 ist da!

24. Juni 2015

daz Nr. 70

Das Schwerpunktthema im Heft 70 lautet:

Angsterkrankungen: Das Angehörigen-Heft

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe stehen die nächsten Angehörigen – Partner oder Partnerin, Eltern und/oder Kinder: Wie geht es ihnen eigentlich mit einem angstkranken Menschen in der Familie? Mit welchen Problemen und Gefühlen haben sie zum kämpfen? Was ist mit ihren Ängsten und Sorgen?

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

Schulungs- und Fortbildungsangebot der Angst-Hilfe e.V.

23. April 2015

was_bietet_mashDie Angst-Hilfe e.V. bietet, speziell für die Bereiche Angst und Depression, 2-tägige Gruppenleiterschulungen und unterschiedliche 1-tägige Fortbildungen an. Diese richten sich an alle Selbsthilfegruppenleiter in diesem Bereich und diejenigen die es gerne werden wollen.

Nächster Termin:

Gruppenleiterschulung 2015

Zeit: Freitag der 03. Juli von 16-20 Uhr und Samstag der 04. Juli von 10-14 Uhr

Ort: Münchner Angstselbsthilfe (MASH), Bayerstr. 77a, 80335 München

Kosten: 35,- € (für MASH-Mitglieder ist die Schulung kostenlos)

Anmeldung bitte bis spätestens 5. Juni 2015 per Mail an info@angstselbsthilfe.de oder telefonisch unter 089/515553-0 (Mo. 11-13 Uhr und Do. 15-18 Uhr)

Die Zeiten ändern sich! Unsere Flyer auch!

13. April 2015

Die Zeiten ändern sich! Die Probleme der Menschen nicht! Im Gegenteil, immer mehr Menschen sind von Ängsten und Depressionen betroffen. Für diese Menschen möchte der Angst-Hilfe e.V. auch weiterhin hilfreiche Unterstützung, in Form von Selbsthilfegruppen, anbieten. Deshalb bieten wir seit diesem Jahr auch zusätzliche Gruppenplätze für Menschen mit Ängsten und Depressionen sowie ausschließlich mit Depressionen in München an.

Veränderungen im Leben sind manchmal schwer zu erreichen, aber wir alle können es schaffen! Das ist der Leitgedanke unserer neuen Flyer, den ehemals Betroffene in unseren Gruppen haben Wirklichkeit werden lassen. In der Selbsthilfe gibt es den Ausspruch: „Nur Du kannst es schaffen, aber Du schaffst es nicht allein!“ Selbsthilfegruppen können Dich dabei unterstützen!

 

Selbsthilfe – ein Weg aus Angst und Depression!

Interview mit unserem Schirmherren Nicholas Müller im Radio „sonnengrau“

9. April 2015

NicholasMüllerViele von Euch werden die Band „Jupiter Jones“ aus dem Radio kennen. Vielleicht habt Ihr auch mitbekommen, dass der ehemalige Frontsänger wegen einer jahrelangen Angsterkrankung letztes Jahr aus der Band ausscheiden musste. Genau – das ist Nicholas Müller und er ist seit letztem Jahr auch unser zweiter Schrimherr (neben dem Bergsteiger und Kletterer Alexander Huber).

Im Radio „sonnengrau“ – Deutschlands Radiosendung, die sich mit psychischen Erkrankungen beschäftigt, hat er vor kurzem ein Interview gegeben und spricht dort sehr offen über seine Erkrankung, deren Auswirkungen und wie er damit umgeht.

Wer das Interview sehen möchte klickt bitte hier! 

Pressemitteilung zum Absturz des Germanwings-Flugzeuges

2. April 2015

Kein Generalverdacht gegen psychisch Kranke!

Münchner Bündnis gegen Depression e.V. und Münchner Angstselbsthilfe e.V.

Vergangene Woche kam es in Frankreich zu einem tragischen Flugzeugunglück mit 150 Todesopfern. Seit bekannt wurde, dass der Co-Pilot der Germanwings-Maschine 4U9525 den Absturz vermutlich willentlich herbeigeführt hat und wegen einer „schweren depressiven Episode“ in der Vergangenheit behandelt wurde, wird die Gefahr durch psychisch Erkrankte für die Allgemeinheit in den Medien thematisiert. Leider gibt es in der Berichterstattung und auch in der Reaktion politischer Entscheidungsträger eine Tendenz zur – wissenschaftlich nicht belegten – Kausalität, dass psychisch kranke Menschen häufiger zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden können. Vorschnelle Schlussfolgerungen daraus heißen „Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht“, „Berufsverbot für psychisch Kranke in besonders verantwortungsvollen Berufen“, „stärkere Kontrollen in Einstellungsverfahren“ usw. All diese Diskussionen führen jedoch aus unserer Sicht in eine völlig falsche Richtung.

Mindestens jeder dritte Mensch ist im Laufe seines Lebens von einer psychischen Erkrankung betroffen. Am häufigsten sind hierbei Angststörungen und Depressionen. Sie betreffen somit nicht nur Einzelfälle, sondern können getrost als Volkskrankheiten bezeichnet werden, die jeden treffen können. Fast jeder von uns hat deshalb Erfahrung mit psychischen Erkrankungen, wenn nicht aus eigener Betroffenheit, dann als Mutter oder Vater eines erkrankten Kindes, als Partner oder Angehöriger, Kollege oder Nachbar. Psychische Erkrankungen gehören zum Leben und gleichzeitig bedeutet eine psychiatrische Diagnose für Betroffene auch heute noch Stigmatisierung und Ausgrenzung. Dies führt hingegen leider dazu, dass Betroffene sich nicht trauen, Hilfe zu holen, oder die eigene Erkrankung verschweigen.

Psychische Erkrankungen sind in den meisten Fällen sehr gut behandelbar. Hunderttausende Menschen haben gelernt, gut mit diesen Erkrankungen zu leben. Dafür brauchen Sie aber nicht nur die Unterstützung von Fachleuten oder Selbsthilfeorganisationen. Sie brauchen auch Rückhalt in ihren Familien, durch Freunde, Kollegen und Vorgesetzte. Je offener sie mit dieser Erkrankung umgehen können, je vertrauensvoller und akzeptierender damit umgegangen wird, desto leichter fällt es den Betroffenen, sich dem Problem zu stellen, sich Hilfe zu suchen und Lösungen zu finden.

Vergessen werden sollte auch nicht, dass die Angehörigen der Todesopfer durch das traumatische Ereignis selbst zu Betroffenen werden können und dann ebenfalls auf psychiatrische / psychotherapeutische Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Manche einseitige mediale Berichterstattung, die psychisch kranke Menschen vorschnell zu potenziellen Straftätern erklärt, stigmatisiert auch diese Hinterbliebenen und erschwert damit ggf. das Annehmen geeigneter Unterstützungsangebote.

Beim Münchner Bündnis gegen Depression und der Münchner Angstselbsthilfe finden Menschen mit Ängsten und Depressionen eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten, wie Beratung, das Aufzeigen geeigneter Hilfsangebote sowie eigene Selbsthilfegruppen. Beide Vereine bilden darüber hinaus Hausärzte und Multiplikatoren, wie zum Beispiel ehrenamtliche Telefonseelsorger, Sozialarbeiter oder Mitarbeiter der Jobcenter, fort.

Die daz Nr. 69 ist da!

19. März 2015

daz Nr. 69

Das Schwerpunktthema im Heft 69 lautet:

Paruresis – die „schüchterne“ Blase

Wer das Problem nicht kennt, lächelt jetzt vielleicht oder wundert sich, dass wir wieder mal einer solchen „exotischen“ Angst einen ganzen Schwerpunkt widmen. Doch die psychisch bedingte Entleerungsstörung der Blase, die zu den Sozialen Phobien gerechnet wird, ist viel weiter verbreitet als vermutet. Die Betroffenen leiden meist still und heimlich, erzählen nicht einmal Freunden und Angehörigen davon, weil sie ihr Problem als so peinlich empfinden. Selbst Ärzte und Psychotherapeuten wissen oft nicht Bescheid über die Störung und geeignete Therapiemethoden. Die Paruresis ist leider immer noch ein echtes Tabu-Thema. Dabei gibt es Selbsthilfegruppen für Betroffene, eine Internetplattform dazu und einen hilfreichen Selbsthilfe-Ratgeber von Philipp Hammelstein, der als Experte auch an unserem Schwerpunkt mitgearbeitet hat.

Außerdem in dieser „daz“ u.a.:

– Leben und Älterwerden mit Sozialer Phobie – ein neuer Leitfaden des VSSP e.V.
– Nicholas Müller, Ex-Frontmann der Band „Jupiter Jones“ und seine Angsterkrankung
– Betroffenenbericht: Das „Stehaufmädchen“

Mehr zum Inhalt dieser „daz“, eine Übersicht aller erschienen Hefte  und der Bestellcoupon zum Ausdrucken.

Therapieangebot für Menschen mit Sozialer Angst

3. März 2015

Studienteilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren gesucht / freie Plätze für ambulante Therapie ab sofort / Kosten werden übernommen

Das Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg möchte das Therapieangebot für Menschen mit Sozialer Angst verbessern: Für die Studie „Psychotherapie bei Sozialer Angst“ werden noch Probanden im Alter von 18 bis 65 Jahren im Großraum Heidelberg gesucht. Das ambulante Therapieangebot kann betroffenen Personen nach einer sehr kurzen Wartezeit (direkt und im Anschluss an eine diagnostische Abklärungsphase) Plätze anbieten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die daz Nr. 68 ist da!

16. Dezember 2014

daz Nr. 68

Das Schwerpunktthema im Heft 68 lautet:

Soziale Ängste bei jungen Menschen

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten hier.

„In die Jahre gekommen – Hat die Selbsthilfe-Bewegung ein Nachwuchsproblem?“

8. Oktober 2014

Bei der Münchner Angstselbsthilfe legen wir großen Wert darauf, auch ansprechende Selbsthilfegruppen für junge Menschen mit Angsterkrankungen anbieten zu können und die Teilnehmer auch für Selbsthilfe an sich und bürgerschaftliches Engagement in Form einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Verein gewinnen zu können. Schon seit vielen Jahren gibt es eine gut besuchte Gruppe für Menschen unter 25 Jahren bei MASH. Mittlerweile haben wir eine zweite Gruppe speziell für junge Menschen mit sozialen Ängsten gegründet. Außerdem konnten wir einige neue, junge Gruppenleiter und Vereinsmitglieder gewinnen. Insofern sehen wir unseren Nachwuchs aktuell nicht gefährdet, möchten das Thema „Junge Selbsthilfe“ aber natürlich weiter voranbringen.

Ein Beitrag zum Thema, der heute im Bayerischen Rundfunk zu hören war: „In die Jahre gekommen – Hat die Selbsthilfe-Bewegung ein Nachwuchsproblem“

Autoren gesucht

18. Juli 2014

Werner Niebel und Marcus Jäck haben ein Buchprojekt für Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen.

SHG Angst Panik DepressionWerner Niebel ist Gruppensprecher der SHG Angst Panik Depression in Reichelsheim im Odenwald, Marcus Jäck ist bereits Autor eines Buches und aktiv als Mobbingfachberater für Betroffene tätig.
In Deutschland sind etwa 4 Mio. Menschen von psychischen Erkrankungen betroffen, etwa 2000 Selbsthilfegruppen sind bundesweit allein in dem Bereich „psychische Erkrankungen“ aktiv und schaffen auf diesem Weg Anlaufstellen, die für viele Betroffene eine sehr wertvolle Alternative sind.

Gemeinsam mit Menschen aus diesen SHG möchten Werner Niebel und Marcus Jäck ein Buch schreiben. Es soll ein Buch über das Leben, die Aktivitäten, den Rückhalt, den Zusammenhalt innerhalb von SHG und natürlich über die Menschen selbst entstehen. Werner Niebel und Marcus Jäck suchen auf diesem Weg Menschen, die an diesem Buchprojekt mitschreiben möchten. Interessenten dürfen sich gerne unter (mj@marcusjaeck.de oder werner@sofort-surf.de) melden!

Jede SHG ist willkommen!

Die zehn goldenen Regeln im Umgang mit Angst

17. Februar 2014

1. Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stressreaktionen.

2. Angstreaktionen sind nicht schädlich für die Gesundheit.

3. Bleibe in der Realität, beobachte und beschreibe Dich selbst (innerlich, laut oder durch Aufschreiben), was um Dich herum wirklich geschieht.

4. Verstärke die Angstreaktion nicht durch übertriebene, eigentlich unrealistische Fantasie- und Katastrophenvorstellungen.

5. Nehme Dir die Zeit und bleibe unbedingt in der Situation, bis die Angstreaktion wieder abklingt.

6. Beobachte bewusst, wie die Angst von alleine wieder abnimmt.

7. Vermeide keine Angstsituation.

8. Setze Dich allen Situationen aus – gegebenenfalls nach Schwierigkeit gestuft – die Dir Angst machen.

9. Sei stolz auf kleine Erfolge, auch die ganz kleinen!

10. Nehme Dir in Angstsituationen Zeit.

Psychotherapie-Kongress der DGVT im März 2014: Vorstellung der MASH-Studie zum Nutzen von Selbsthilfe

8. Januar 2014

Cover - Psychotherapie-Kongress  der DGVT, März 2014Seit Dezember 2010 entsteht bei der Münchner Angst-Selbsthilfe MASH eine Evaluationsstudie. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung lässt die Organisation die Qualität ihrer Arbeit und den Nutzen ihrer Selbsthilfegruppen für die Teilnehmer extern analysieren und bewerten. Im Rahmen der Studie werden Mitglieder aus den laufenden Gruppen sowie neu hinzukommende Gruppen-Mitglieder in standardisierten Interviews befragt.

Die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Eva-Maria Groh führt die Interviews. Die Studie entsteht in Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Dr. Markos Maragkos, LMU München, Prof. Dr. Michael Kellner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Rudi Merod von der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) in München.

Die Ergebnisse der Evaluations-Studie sollen im März 2014 auf dem DGVT-Kongress „Positive Perspektiven in Psychotherapie und Gesellschaft“ in Berlin im Rahmen eines Symposiums erstmals öffentlich vorgestellt werden. Das Symposium bettet die Studienergebnisse in einen gesundheits- und gemeindepsychologischen Rahmen ein und zieht Schlüsse, wie Selbsthilfe-Arbeit in Zukunft noch effektiver gestaltet werden kann. Wir werden auch in der daz über die Ergebnisse berichten.

Unser Buch-Tipp: „Der Angst ein Schnippchen schlagen“ von Ulrike Parthen & Anne Stich

22. Juni 2013

Buch-Cover: Der Angst ein Schnippchen schlagenUlrike Parthen ist Angst- und Panikpatientin und hat schon einmal für unsere Zeitschrift („daz“) über ihre Erfahrungen berichtet (in der Ausgabe Nr. 54 unter dem Titel: „Vergesst Euren Humor nicht). Nun hat sie, gemeinsam mit ihrer Psychotherapeutin Anne Stich als Co-Autorin, dieses Buch geschrieben. Es liest sich leicht und unterhaltsam, trotz der ernsten Thematik. Die Autorin zeigt uns, dass es möglich ist, auch mit einer Angsterkrankung das Leben wieder lebenswert zu finden und über allem den Humor nicht zu verlieren. Die Kommentare ihrer Therapeutin zu ihren Angst-Erlebnissen in jedem Kapitel machen verständlich, was im psychologischen Kontext passiert.

 

Ulrike Parthen & Anne Stich:
Der Angst ein Schnippchen schlagen
Kreuz Verlag, 2013,
ISBN: 978-3-451-61136-0, 14,99 €

Mitmachen!

21. Juni 2013

Vermeidest du häufig Situationen, in denen du im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen oder mit anderen sprechen musst? Gehört es zu deinen größten Ängsten, zu erröten, dich peinlich zu verhalten oder negativ beurteilt zu werden?

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Bonn sucht Personen, die an einer Sozialen Phobie leiden (oder auch nur glauben/befürchten/vermuten, dass sie an einer Sozialen Phobie leiden) als Studienteilnehmende für ihr Forschungsprojekt SoPho research.

SoPho research ist ein Projekt, welches das Ziel verfolgt, die biologischen Ursachen der Sozialen Phobie sowie die Interaktion dieser biologischen Ursachen mit individuellen Entwicklungsbedingungen zu erforschen. Dazu werden anhand von Blutproben sogenannte genomweite Assoziationsanalysen durchgeführt. Bei diesen Analysen geht es darum, ob bestimmte Genausprägungen bei Personen mit Sozialer Phobie häufiger vorkommen. Mit Fragebögen will das Forschungsteam Informationen über mögliche Entwicklungsbedingungen der Sozialen Phobie gewinnen. Die Studie ist nicht ortsgebunden.

Weitergehende Informationen zum Projekt sind hier zu finden:

www.sophoresearch.de

Medizin im Text – von Dunja Voss

20. Juni 2013

Dunja Voss

Ein Blog für alle, die sich für psychische Gesundheit und Krankheit aus psychoanalytischer Sicht interessieren: www.medizin-im-text.de/blog.

Dunja Voss ist Medizinjournalistin, Ärztin und angehende Psychoanalytikerin. Auf ihren Seiten finden sich viele interessante Informationen zum Thema Angststörungen.